Kleiner Bramfelder See vor dem Umkippen?- CDU WILL ÖKOZUSTAND UND FISCHBESTAND PRÜFEN LASSEN

    Bramfelder und Steilshooper Rückzugsgebiet – kleiner Bramfelder See - in Gefahr

-         NABU hat schon 2014 die Zustände kritisiert – passiert ist bisher nichts!

-          Bezirksamt ignoriert Warnungen. 

-          CDU strebt zeitnahe Maßnahmen an!

kleiner Bramfelder See

Grüne Lunge von Bramfeld und Steilshoop

Der Bramfelder See sowie der kleine Bramfelder See (offizieller Name :„Alter Teich“) sind die grüne Lunge der Stadtteile Bramfeld und Steilshoop. Bewohnerinnen und Bewohner nutzen diese zur Regeneration und zum Genuss der Natur. Aufgabe der Politik muss es sein, diese grünen Rückzugsgebiete zu schützen und aufrecht zu erhalten.

Verschlammung

Nur wenige hundert Meter vom Bramfelder See entfernt, wird der kleine Bramfelder See nicht weniger genutzt als der große. Bereits im Jahr 2014 hat der NABU, Ortsverband Bramfeld, Ohlsdorf & Barmbek, die Absenkung und die Verschlammung des kleinen Bramfelder Sees gerügt. Aus der Sicht des NABU erfolgt die Verschlammung durch die Einleitung des Wassers von den Straßen sowie des Laubes von den umliegenden Bäumen. Der NABU ging bereits im Jahr 2014 von Entschlammungskosten von bis zu einer Million Euro aus. Passiert ist bisher nichts.

Verbesserung nicht in Sicht

Anwohner teilten dem CDU-Bezirksabgeordneten Sandro Kappe die Sorge mit, dass der See bald umkippe. Auf die Anfrage (20-2946.1) Kappes, teilt das Bezirksamt Wandsbek mit, dass auch weiterhin keine Entschlammung geplant ist. Für eine solche rechne es mit einem fünf- bis sechsstelligen Betrag. Es bestünden laut Bezirksamt zudem keine Anzeichen für ein Umkippen des Sees, so seien auch keine Maßnahmen geplant.

Diese Aussage verwundert die CDU – schließlich gibt das Bezirksamt Wandsbek zu, keine Bewertung des ökologischen Zustandes und zum Fischbestand vorgenommen zu haben. Fraglich bleibt, wie das Bezirksamt einschätzen kann, dass derzeit keine Anzeichen zum Umkippen des Sees vorliegen. Die im Folgenden aufgeführten Bilder zeigen jedoch deutlich, dass eine Verschlammung vorliegt.

Überprüfung des ökologischen Zustandes sowie des Fischbestandes angestrebt

 

Wer am kleinen Bramfelder See – besonders im hinteren, dem Denkmal zugewandten, Teil des Sees – entlang geht, kann eine zunehmende Verschlammung mit dem bloßen Auge vernehmen (siehe Bilder). Wir können nicht warten, bis der See noch weiter zuschlammt und alle Fische gestorben sind. Wir müssen proaktiv handeln. Ich werde daher im nächsten Ausschuss die Überprüfung des ökologischen Zustandes sowie des Fischbestandes beantragen. Ergebnis dieser Bewertung kann ggf. auch die Entschlammung sein. Unser grünes Rückzugsgebiet muss geschützt werden.


Location

kleiner Bramfelder See - auch "Alter Teich genannt".

 


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