Brücke Bramfelder See

Bei der Erneuerung der Bramfelder Brücke haben sich die Fraktionen im Regionalausschuss geeinigt.

Einstimmig hat der Ausschuss das Bezirksamt aufgefordert die Kosten für eine Wiederherstellung zu ermittelt.

 

Bezirksamt fordert Wiederherstellung

Mit dem Beschluss der Drucksache 20-0859 vom 26.02.2015 hat die Bezirksversammlung Wandsbek interfraktionell entschieden, dass die Brücke über den Bramfelder See wiederherzustellen ist.

 

Ablehnung durch BWVI

Mit der Drucksache 20-1775 teilt der Eigentümer der Brücke - die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) - mit, dass es auch aus der Sichtweise von Anwohnern heraus, bei der großen Längenausdehnung des Sees, kein wirkliches Argument sei, dass die letzten Meter einen Unterschied machen würden. Das Restbauwerk soll daher entfernt und keine neue Brücke gebaut werden.

Für das Bezirksamt Wandsbek ist die Ausführung der BWVI bindend. Daher sollte mittelfristig der vollständige Rückbau der Brücke vorgesehen werden.

 

 

weiteres Vorgehen

Nach der Einschätzung der zuständigen Behörde ist die Errichtung einer neuen Brücke zu kostenintensiv. Lediglich eine sogenannte Röhre komme in Betracht. Die Kosten werden auf 40.000 bis 60.000 Euro geschätzt.

Um die genauen Kosten beziffern zu können, hat der Regionalausschuss das Bezirksamt Wandsbek aufgefordert die Kosten zu beziffern.

 

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt wie folgt zum Thema Brücke Bramfelder See Stellung:

 

"Die zuständige Behörde hat die Möglichkeit einer Querung des Gewässers mit einem Durchlass geprüft.

Demnach würde sich nach einer groben Einschätzung der örtlichen Situation ein Durchlass von kleiner als 2 m ergeben. Erfahrungsgemäß kann bei konstruktiven Bauwerken davon ausgegangen werden, dass ein Durchlass deutlich kostengünstiger herzustellen ist und einen wesentlich geringeren Unterhaltungsaufwand erfordert, als ein Brückenbauwerk. Da die Wegeverbindung über den Bramfelder See sich in einer Grünanlage befindet und das Bauwerk mit einem Durchmesser von kleiner als 2 m erstellt werden kann, wäre nach den Zuständigkeitsanordnungen in Grün- und Erholungsanlagen das Bezirksamt Wandsbek (Management des öffentlichen Raumes) mit der Klärung des Sachverhaltes zu befassen."



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