Entschlammung der Gewässer in Bramfeld und Steilshoop

   

 

   Die Gewässer in Bramfeld und Steilshoop wurden lange nicht mehr entschlammt. CDU-Fraktion beantragt Prüfung, ob Entschlammung erforderlich ist.

Grüne Lunge von Bramfeld und Steilshoop

Der Bramfelder See sowie der kleine Bramfelder See (offizieller Name :„Alter Teich“) sind die grüne Lunge der Stadtteile Bramfeld und Steilshoop. Bewohnerinnen und Bewohner nutzen diese zur Regeneration und zum Genuss der Natur. Aufgabe der Politik muss es sein, diese grünen Rückzugsgebiete zu schützen und aufrecht zu erhalten.

 

 

Mit Drucksache 20-3257 hat die CDU-Fraktion Bramfeld/Steilshoop/Farmsen/Berne bei der Verwaltung erfragt, wann das letzte Mal die Bramfelder und Steilshooper Gewässer entschlammt worden sind und welche Kosten entstanden sind.

Das Bezirksamt teilte folgendes mit:

„kleine“ Bramfelder See (Beim Alten Teich) im Jahr 2012, die Kosten betrugen 10.000 Euro

Bramfelder See, Teilentschlammung im Jahr 2010, die Kosten betrugen 405.000 Euro

 

Das Rückhaltebecken am Appelhoffweiher wurde bisher noch nicht entschlammt.

Weiterhin teilt das Bezirksamt mit, dass die Verschlammung und Verlandung von Stillgewässern zunächst ein Prozess ist, der sich durch Einwuchs und Verwesung von Ufer- und Wasserpflanzen, Laub- und Sedimenteintrag auch natürlicherweise vollzieht. Durch menschliches Zutun wie Nährstoffeinträge oder Sedimenteinträge aus Regensielen, aber auch Entenfütterung wird der Prozess beschleunigt. Soweit Entwicklungsziel nicht ein Niedermoor, sondern in der Erhaltung des Wasserkörpers ist, wird nach einem für jedes Gewässer unterschiedlichen Zeitraum eine Entschlammung erforderlich. Für die Erhaltung der Funktion als Rückhaltebecken ist eine Entschlammung erforderlich, wenn das Sediment die Höhe des Dauerwasserspiegels erreicht, da darunter liegende Sedimente sich nicht auf das Rückhaltevolumen auswirken.

 

Damit das Bezirksamt nicht erst handelt, wenn es zu spät ist, fordert die CDU-Fraktion das Bezirksamt Wandsbek beim nächsten Regionalausschuss, am 29.09.2016 auf zu prüfen, ob eine Entschlammung der Gewässer „großer“ Bramfelder See, „kleiner“ Bramfelder See sowie der Rückhaltebecken Appelhoffweiher, Barenbleek und Osterbek erforderlich ist. 

Die Prüfungsergebnisse sollen dem Regionalausschuss Bramfeld/Farmsen/Berne/Steilshoop sowie dem Umweltausschuss mitgeteilt werden.

 

 


Location

kleiner Bramfelder See - auch "Alter Teich genannt".

 


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Kommentare: 1
  • #1

    DL (Samstag, 15 Oktober 2016 05:58)

    Eine Entschlammung halte ich für wirklich sinnvoll.
    Dieses stinkende, brackige Wasser stört die Erholung und beieinträchtigt die Tier- und Pflanzenwelt.