Fachtag Inklusion: „Quartier als Begegnungsraum“

 

Der Fachtag wurde barrierefrei ausgerichtet. Dies könnte auch eine Option für die Bezirksversammlung sein.

Am 30.11.2016 habe ich als Fachsprecher für Inklusion der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek den Fachtag Inklusion im Bürgersaal Wandsbek aufgesucht. Mehr als 200 Besucher zählte, der in Kooperation mit dem BHH Sozialkontor, fördern & wohnen und dem bezirklichen Forum „Generationenfreundliches Wandsbek“ ausgerichteter Fachtag.

Aufgrund der Abwesenheit vom Wandsbeker Dezernenten für Soziales, Jugend und Gesundheit, Eric Laugell wurde die Veranstaltung von seinem Vertreter Herrn Lindner eröffnet.

Die Veranstaltung wurde barrierefrei abgehalten. So stand eine Gebärdendolmetscherin zur Verfügung und des Weiteren wurden die Reden unmittelbar an eine Leinwand verschriftlicht. Im Ausschuss Soziales und Bildung wird seit längerem die Einführung von Gebärdendolmetscherin diskutiert, um allen Mitmenschen die Teilnahme an den Ausschüssen zu ermöglichen.

Die beim Forum genutzten Mittel zur Teilnahme aller Mitbewohner sind zu begrüßen. Die Politik darf nicht die schwächsten unter uns auszuschließen. Die Teilhabe ist gesetzlich vorgeschrieben. Diesem Anspruch müssen wir uns auch stellen. Es ist nunmehr mit den Vertretern zu diskutieren, welche Maßnahme die geeignetste ist. Ich persönlich tendiere derzeit für die unmittelbare Verschriftlichung. Damit würde auch unmittelbar ein Protokoll vorliegen. Der Aufwand und die Kosten sind jedoch erstmal abzuwägen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

Der Fachtag befasste sich hauptsächlich mit den folgenden Fragen:

1.)   Wie lässt sich ein Quartier zu einem lebendigen, kulturell vielfältigen Lebensort entwickeln?

2.)   Wie können inklusive Begegnungsräume dabei gefördert und gestaltet werden?

Nach Auffassung der Experten resultiert die Wohnungsnot aus den neuen Lebensmodellen. Mehr als 80 Prozent aller Hamburger leben in einem Single oder zweier Haushalt. Daher werden mehr Wohnungen benötigt. Hingegen stehen deutschlandweit etwa 1,5 Millionen leer.

Dieser Problematik muss sich die Politik stellen. Dabei kann es aber nicht - wie von den Grünen und der SPD vorangetrieben - auf den Kosten der wenigen Grünflächen gehen.

 



Kommentar schreiben

Kommentare: 0