Einnahmen des Bezirks Wandsbek steigern: Photovoltaikanlagen auf den Liegenschaften des Bezirksamtes Wandsbek installieren

 

Das Bezirksamt Wandsbek kann mangels ausreichender finanzieller Zuweisungen des Senats seinen Aufgaben nicht mehr vollumfänglich nachkommen. Das Straßenbegleitgrün wird unzureichend gepflegt, die Gehwege weisen Stolperfallen auf, die Gewässer werden nicht mehr ausreichend entschlammt, Straßenbäume können nicht nachgepflanzt werden, Jugendeinrichtungen müssen geschlossen werden, Straßen weisen erhebliche Löcher auf, usw. Wenn die Entwicklung nicht gebremst wird, verkommt der Bezirk Wandsbek. Dies wird die CDU-Fraktion Wandsbek nicht zulassen.

 

Da der Senat nicht bereit ist den Bezirk mit ausreichend Mittel auszustatten, muss das Bezirksamt Wandsbek neue Einnahmequellen erschließen.

 

Die CDU-Wandsbek möchte auf den Dächern des Bezirksamtes Wandsbek Photovoltaikanlagen installieren. Die erzielten Einsparungen sollen dem Etat des Bezirksamtes Wandsbek zugeführt werden, damit das Bezirksamt endlich seine Aufgaben wahrnehmen kann.

Momentan wird der im Bezirksamt Wandsbek verbrauchte Strom nicht selbst erzeugt, sondern teuer über die Nebenkostenabrechnung an den Immobiliendienstleister bezahlt.

Es ist erklärtes Ziel der Bundesregierung, den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieproduktion in Deutschland deutlich zu erhöhen. Die Photovoltaik-Förderung wird über verschiedene Maßnahmen wie die Einspeisevergütung oder Vergütung des Eigenverbrauchs realisiert.

 

Unter Ausnutzung des sogenannten photoelektrischen Effektes wird Sonnenlicht in Gleichstrom umgewandelt. Bei netzgekoppelten Photovoltaikanlagen wird der Solarstrom ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Im Gegenzug erhält der Betreiber (hier das Bezirksamt Wandsbek) die Photovoltaik Einspeisevergütungen.

 

Die Investitionskosten werden üblicherweise durch den hohen Stromverbrauch der Liegenschaften und ggf. durch die Einspeisung ins Netz nach 5 bis 10 Jahren amortisiert.

Auch das Bezirksamt Wandsbek sollte sich diesem wirtschaftlichen Ansatz nicht verschließen und die Stromkosten signifikant senken.

 

Beispielsweise sind gemäß Hamburger Solaratlas das Kundenzentrum Bramfeld und das Bezirksamt Wandsbek überaus geeignet.

 

Weitere Informationen können der Internetseite von dem Solar Zentrum Hamburg entnommen werden.

 

Die erzielten Einsparungen sind dem Etat des Bezirksamtes zuzufügen.

 

Die CDU-Wandsbek fordert die Verwaltung auf zu prüfen,

1.)  welche eigenen und gemieteten Liegenschaften des Bezirksamtes Wandsbek für die Installation von Photovoltaik-Anlagen in Betracht kommen. Der Bezirksversammlung ist entsprechend zu berichten.

2.)  Die Verwaltung möge mit den Eigentümern der Gebäude des Bezirksamtes Wandsbek die Voraussetzungen für die Installierung von Photovoltaik-Anlagen abstimmen. Der Bezirksversammlung ist entsprechend zu berichten.

3.)  Die Verwaltung möge prüfen, welche Voraussetzungen umzusetzen sind, um die geeigneten Gebäude für die Installierung von Photovoltaik-Anlagen für Investoren auszuschreiben.

4.)  Die Verwaltung möge prüfen, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit die erzielten Einnahmen dem Etat des Bezirksamtes Wandsbek zugeführt werden können.

 

Gewinne können auch ohne Eigenkapital erzielt werden. Beispielsweise mietet die Stadtwerke Stade Flächen für die Installierung von Photovoltaikanlagen. Die Investitionen werden von der Stadtwerke getragen.

 

Zusammen mit meiner Fraktion setze ich mich für eine bessere finanzielle Ausstattung des Bezirkes Wandsbek ein. Wir wollen verhindern, dass der Bezirk weiter verwahrlost.

 



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