CDU-Initiative der Förderung von Menschen mit Behinderung ein voller Erfolg – Bezirksamt sammelt im ersten Monat bereits 230 Briefmarken

Auf meinen Antrag hin, hat die Bezirksversammlung Wandsbek einstimmig beschlossen, entwertete Briefmarken der evangelischen Stiftung Alsterdorf unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

Um Männern und Frauen mit Behinderung eine sinnvolle Beschäftigung bieten zu können, werden vermehrt sog. "Briefmarkenstellen" ins Leben gerufen. Hier sind sie für das Heraustrennen der Marken aus den Umschlägen und Postkarten verantwortlich.

 

Das Bezirksamt Wandsbek sammelt seit dem 10. April die Briefmarken der in der Poststelle verbleibenden Briefe. Mit der Stiftung Alsterdorf wurde vereinbart, dass das Bezirksamt die Briefmarken zusendet. Innerhalb des ersten Monats wurden 230 Marken gesammelt und übersandt. Das Bezirksamt wird die Sammlung und damit die Unterstützung der Stiftung fortsetzen.

 

Mit dem Sammeln von Briefmarken leistet die Verwaltung mit geringstem Mehraufwand einen Beitrag zur Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Große Firmen sind dem Beispiel bereits gefolgt.

Ich freue mich, dass mein Antrag so gut umgesetzt worden ist.

Weitere Informationen zu der Briefmarkenstelle Alsterdorf finden Sie unter:

https://www.alsterdorf.de/spenden/briefmarkenspende.html

Ist-Zustand

Briefumschläge und die darauf befindlichen entwerteten Briefmarken werden über den regulären Hausmüll entsorgt.

 

Problem

Entwertete Briefmarken stellen einen Sachwert dar, der auf diese Weise unwiederbringlich vernichtet wird.

 

Lösung

Entwertete Briefmarken sollten gesammelt und an ausgewählte soziale Einrichtungen überlassen werden. So können diese sozialen Einrichtungen ihrerseits Arbeitsplätze für kranke, behinderte, ältere und sozial benachteiligte Menschen schaffen. Ein Beispiel für eine solche soziale Einrichtung wäre z.B. die evangelische Stiftung Alsterdorf: https://www.alsterdorf.de/spenden/briefmarkenspende.html

 

Dazu wird auf deren Homepage folgendes mitgeteilt:

„Um Männern und Frauen mit Behinderung eine sinnvolle Beschäftigung bieten zu können, wurde die Briefmarkenstelle der Evangelischen Stiftung Alsterdorf ins Leben gerufen. Hier sind sie für das Heraustrennen der Marken aus den Umschlägen und Postkarten verantwortlich. Daher freuen wir uns über Ihre Briefmarken, Umschläge, Postkarten und Sammlungen.

 

Um die Marken später verkaufen zu können, werden sie nach dem Heraustrennen von ehrenamtlichen Mitarbeitern sortiert und katalogisiert. Der Erlös aus dem Verkauf fließt in die Freizeitgestaltung für Menschen mit Behinderung. In der Briefmarkenstelle finden Menschen mit Behinderung also einerseits die Möglichkeit, einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen und andererseits kann die Freizeit dieser Menschen mithilfe des Erlöses aktiver gestaltet werden.

 

Jede Spende zählt!

 

Ganz egal ob gestempelt oder ungestempelt, deutsch oder aus dem Ausland – wir freuen uns über sämtliche Briefmarken.

Auch Alben, Steckbücher und Sondermarken nehmen wir gerne an.

Für größere Mengen, z.B. aus Unternehmen, bieten wir einen Abholservice an.

Weitere ehrenamtliche Mitarbeiter sind immer herzlich willkommen.

Alle bei uns eingehenden Briefumschläge, Postkarten und sonstigen Papierreste werden nach Heraustrennung der Briefmarken der Aktenvernichtung bzw. Altpapierverwertung zugeführt.“

 

Soll-Zustand nach Umsetzung

Die Verwaltung leistet mit geringstem Mehraufwand einen Beitrag zur Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

 

Um den Mehraufwand für die Sammlung zu beziffern, habe ich beim Bezirksamt Wandsbek angefragt, ob die Sammlung der beim Bezirksamt eingehenden Briefmarken für eine soziale Einrichtung aus der Sicht des Bezirksamtsleiters vom Bezirksamt Wandsbek geleistet werden könnte. Ich bin auf die Antwort gespannt und werde Sie entsprechend informieren.



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Kommentare: 1
  • #1

    Edith Steinborn (Freitag, 23 Juni 2017 22:58)

    Finde ich sehr gut, eine wunderbare Idee!
    Ich kann nur hoffen, dass sich viele der auf diesem Wege in Kenntnis Gesetzten dem guten Beispiel anschließen, anderen Menschen darüber berichten, damit das gute Beispiel Schule macht.