Schlechte Nachricht: Koalition aus SPD und Grünen vernichtet in der Fabriciusstraße weitere 59 Parkplätze – Autofahrer sind in Hamburg wohl nicht mehr gewünscht

Im Jahr 2017 soll die Fabriciusstraße zwischen Richeystraße/Buschrosenweg und Steilshooper Allee erneuert werden. Dafür soll unter anderen der Radfahrsteifen auf die Straße verlegt werden. Auf meine Anfrage (Drucksache 20-4317) teilt das Bezirksamt Wandsbek mit, dass es in diesem Abschnitt 33 Straßenbäume und 168 Parkstände gibt. Nach derzeitigem Planungsstand, vor Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, entfallen 59 Parkplätze und keine Straßenbäume. Etwa 35 Prozent aller Parkplätze werden vernichtet. Somit entfallen im Quartier Appelhoff 86 Parkplätze in einem Jahr, da auch in der Steilshooper Straße durch die Sanierung 27 Parkplätze entfallen sollen (von derzeit 110 Parkplätzen, siehe dazu Drucksache 20-4200). 

In der Fabriciusstraße findet man derzeit schon kaum noch Parkplätze. Lange muss man nach geeigneten Parkplätzen suchen. Nun werden durch die Umbaumaßnahmen weitere Parkplätze vernichtet. Offensichtlich möchte man die Autofahrer verdrängen. Aber einige Anwohner sind auf das Auto angewiesen. Ein unglaublicher Vorgang. Aber leider die Politik des Rot-Grünen Senates, der die Fahrradfahrer unbedingt auf die Straße zwingen möchte und damit auch die Vernichtung von Parkplätzen billigend in Kauf nimmt.

Hätte das Bezirksamt einfach den bestehenden Radweg saniert, würden auch keine Parkplätze entfallen. Jedoch möchte man offensichtlich Parkplätze vernichten.

In Wandsbek bestimmt eine Mehrheit aus Rot-Grün die Politik. Ich kann leider nur auf den Missstand hinweisen und die Leute bitten beim nächsten Mal bei der Wahl zu überlegen, ob man weiterhin für eine Parkplatzvernichtung stimmen möchte.



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Kommentare: 1
  • #1

    Helmut Kecskes (Freitag, 12 Mai 2017 14:56)

    Leider können diese Volksbevormunder bis zur kommenden Landtagswahl noch viel anrichten. Ob das Radfahren zukünftig in Hamburg noch Freude macht, bleibt abzuwarten. Die Grünen sehen zu, wie zunehmend mehr Grünflächen bebaut werden. Allerdings können sich diese neuen Wohnungen nicht die Bürger leisten, deren Interessen die SPD einmal vertreten hat.
    Aber der Ober-Sozialist aus Brüssel sprach ja ein Machtwort, in Erinnerung an die Zeit, bevor er mit der Politik seine erste Million eingefahren hat.... alles nur lächerlich!