Einkaufszentrum in Steilshoop: Es muss etwas passieren. – CDU-Fraktion möchte einen runden Tisch einsetzen!

Das Einkaufszentrum in Steilshoop verwahrlost seit Jahren. Es ist ein Schandfleck in Steilshoop. Dieser muss endlich angegangen werden. Die Zeit des Wartens ist vorbei. Die Bürgerinnen und Bürger sind zu recht erbost. Ich möchte daher mit meiner Fraktion einen Runden Tisch einsetzen. Es muss endlich Klartext gesprochen werden!

Der Zustand des Einkaufszentrums Steilshoop belastet den Stadtteil. Mangels eines tragfähigen Konzeptes sind viele Verkaufsflächen leer und das EKZ bietet kaum noch Einkaufsmöglichkeiten für die Steilshooperinnen und Steilshooper.

Sinnbildlich dafür ist die Schließung des Supermarktes Rewe. Die Kette hat sich das Ziel gesetzt, deutschlandweit zu expandieren. Dafür sucht das Unternehmen sogar im Internet nach geeigneten Standorten. Hingegen gibt die Supermarktkette in Steilshoop ihren Standort auf.

 

Der Stadtteil Steilshoop wurde mit einem zentralen tragenden Einkaufszentrum geplant. Durch den massiven Leerstand verwahrlost das Einkaufszentrum, was mittelbar Auswirkungen auf den Stadtteil hat.

 

Dieser Zustand widerspricht den Bemühungen, das Zentrum von Steilshoop im Rahmen des RISE-Programms aufzuwerten. Eine zeitnahe Aufwertung ist derzeit nicht erkennbar. Und das, obwohl im Endbericht zur Rahmenplanung Steilshoop Nord aus dem Jahr 2013, angekündigt wurde, dass der Eigentümer eine Umgestaltung mit neuen Zugangsmöglichkeiten für außenliegende Geschäfte sowie einen zusätzlichen Eingang plant.

Seit Jahren schon versuchen die Politik und die örtlichen Institutionen eine Verbesserung zu erreichen. Alle Versuche blieben leider ergebnislos.

 

In Anbetracht der Tatsache, dass es sich hierbei um eine Immobilie in Privateigentum handelt, sind die Möglichkeiten der Einflussnahme für die Politik gering. Dennoch muss der jetzige Zustand des EKZ aufgewertet werden.

 

Aus diesem Grund sollten alle Möglichkeiten, mit dem Eigentümer in Verhandlung zu treten und endlich eine Verbesserung zu erzielen, ausgeschöpft werden.

Ein Austausch zwischen Politik, Institutionen und dem Eigentümer von Einkaufszentren findet bereits seit Jahren in anderen Stadtteilen statt. So erfolgt in Billstedt ein regelmäßiger Austausch (beispielsweise Drucksache 21-2711). Das Einkaufszentrum Billstedt ist aufgrund der Eigentumssituation nicht mit dem EKZ Steilshoop zu vergleichen.

 

Dennoch sollte man sich an der Handlungsweise ein Vorbild nehmen.

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