Fertigstellung eines Teilstückes der Veloroute 5 auf der Steilshooper Straße - Wie findet ihr die Umsetzung?

Das Bezirksamt Wandsbek informiert:

"Nach etwa sieben Monaten Bauzeit ist der Umbau zwischen den Straßen Richeystraße und Appelhoff auf einer Länge von 750 Metern abgeschlossen. Mit dieser Maßnahme werden die Bedingungen für Radfahrende verbessert und das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel gestärkt. Auf beiden Fahrbahnseiten wurden Radfahrstreifen hergestellt. Die Erneuerung der gesamten Fahrbahndecke hat zu einem erhöhten Fahrkomfort geführt. Darüber hinaus wurden die Nebenflächen umgestaltet und die Busbuchten in Haltestellen am Fahrbahnrand umgewandelt.

Insgesamt gibt es 14 zusätzliche Bäume und 20 neue Fahrradanlehnbügel. Die Anzahl der Parkstände ist um 27 gesunken. Die Gesamtkosten inklusive der erneuerten Beleuchtung, der Bepflanzung sowie der Instandsetzung der Entwässerungseinrichtungen belaufen sich auf 2,4 Millionen Euro.

Mit dem Abschluss der Maßnahme ist ein weiterer Streckenabschnitt des Veloroutennetzes fertiggestellt. Das insgesamt 280 km lange Netz mit 14 Routen bildet das Rückgrat für den Alltagsradverkehr in der Stadt und wird im Rahmen des Bündnisses für den Radverkehr hamburgweit sukzessive ausgebaut und fertiggestellt."

Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    jcschroter@gmx.de (Montag, 09 April 2018 09:20)

    Wir haben den neu fertiggestellten Abschnitt vorige Woche erstmals befahren.
    Was mir auffiel: Stadtauswärts gibt es kurz vor der Einmündung des Schwarzen Wegs eine Fahrbahnverengung mit ausgeweitetem ( noch nicht) grünen Mittelstreifen.
    Der gekennzeichnete Fahrradstreifen endet dort plötzlich und die schmalere Fahrbahn erscheint vor allem für Busse und LKW und Radfahrer gleichzeitig viel zu eng. Ich halte das für sehr gefahrenträchtig. Wer plant sowas ohne Not zugunsten eines dort verbreiterten Mittelstreifens??

  • #2

    Sandro Kappe (Dienstag, 10 April 2018 18:11)

    Das hat das Bezirksamt so geplant. Beschwerden direkt an das Bezirksamt richten!:-)

  • #3

    Martin Schliemann (Freitag, 13 April 2018 23:22)

    Auch wenn es gut aussieht, hätte es für mich nicht sein müssen. Seit vielen Jahren fahre ich die Strecke in beiden Richtungen, meistens mit dem Fahrrad, manchmal mit dem Auto. Ich habe nichts vermisst. Ich muss dort zwar kein Auto abstellen, finde aber trotzdem die Reduzierung von PKW-Stellplätzen nicht gut. Nur weil es weniger Stellplätze gibt, werden die Autos ja nicht weniger.
    Meine Sorge: Der Fabriciusstraße steht das selbe bevor. Zugegeben ist der ehemalige Radweg dort eine Huckelpiste, aber es stört sich keiner daran, wenn dort jemand mit dem Rad fährt. Geht ja auch nur langsam. Wer mit dem Fahrrad schnell fahren möchte, fährt auf der Fahrbahn.
    Schön wäre: Einfach mal so lassen, wie es ist :-)