Baumaßnahme Bündnis für den Radverkehr - Veloroute 5, W05 Teilbaumaßnahme Leeschenblick und Fabriciusstraße = Haben Sie Anmerkungen?

In der Fabriciusstraße soll im Zuge des Bündnisses für Radverkehr eine regelgerechte Radverkehrsanlage hergestellt werden. Die Fabriciusstraße ist ein Teilabschnitt der Veloroute 5 (Steilshooper Straße bis Duvenstedt).

Die größten Anpassungen in der Fabriciusstraße sind:

- Herstellung eines Schutzstreifens für den Radverkehr auf östlicher Seite der Fabriciusstraße (bis Höhe Bräsigweg/beginnende Tempo 30-Zone)

- Herstellung barrierefreier Nebenanlagen

- Umbau des Knotens Leeschenblick/Fabriciusstraße zum Kreisverkehr mit Herstellung eines vierten Knotenarmes zur Erschließung des B-Plan-Gebietes Bramfeld 64

- Umbau der Bushaltestellen am gleichen Knoten zu „Halten am Fahrbahnrand“

- Herstellung eines Fußgängerüberweges im Bereich Buskehre/Bräsigweg

- Umgestaltung des Knotens Fabriciusstraße/Fritz-Reuter-Straße mit rotem Wabensteinpflaster zur Steigerung der Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer

Des Weiteren wird im Leeschenblick im Zuge einer Deckensanierung eine neue Markierungslösung einschließlich der Schaffung neuer Längsparkstände umgesetzt.

Weitere Einzelheiten sind den im Folgenden aufgeführten Link zu entnehmen.

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1008587

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Kommentare: 7
  • #1

    Hänel (Montag, 18 Juni 2018 19:13)

    Danke für Ihre Mühe, uns Bramfelder zu informieren.

  • #2

    Milan Lorenzen (Montag, 18 Juni 2018 22:43)

    Die Einrichtung einer Tempo 30 Zone ab dem Kreisverkehr, wo sich auch ein Kindergarten befindet, wäre sowohl für die Kinder dort als auch alle Fußgänger die die Zebrastreifen überqueren wollen eine notwendige Sicherheitsvorkehrung. Zusätzlich würde es den Lärm, durch Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeit, reduzieren was der Gesundheit und Lebensqualität der Anwohner beitragen würde.

  • #3

    Segler (Dienstag, 19 Juni 2018 02:16)

    Meine Anmerkungen zur obigen Planung:
    - was soll ein neuer Radstreifen auf der Ostseite der Fabriciusstraße? Es existiert seit langem auf der Westseite der Fabriciusstraße von der Steilshooper Allee bis zum Bräsigweg bis an die Fritz-Reuter-Str. ein roter, breiter Radweg für beide Richtungen NEBEN dem breiten Fußgänger-Bürgersteig, zum Glück fern von der "Rennstrecke" der Pkw´s. Fritz-Reuter-Str. nun auch noch mit neuem rotem Wabensteinpflaster zu versehen, passt genau als "Teststrecke" für Radfahrer (!); ob diese Erschütterungen wohl dem Fahrrad besonders gut tun?
    - wann hört endlich der Bau von lediglich sogenannten Schutzstreifens für den Radverkehr auf den Straßen auf?
    - wen wollen sie damit eigentlich schützen? Einen 10-jährigen Radfahrer neben einem 40-Tonner-LKW?
    Zum Glück werden nun die Fußwege so erweitert, so dass dort letztendlich die Radfahrer fahren können. Auch ich bin als ständige Radfahrerin -was diese sog. Fahrradstreifen angeht- auch nicht lebensmüde und fahre auf dem Bürgersteig - PUNKT.

    PS. Um die Raser auf der Bramfelder Chaussee außerdem zu bremsen, hatte ich vorgeschlagen, einen Kreisverkehr auf der großen Kreuzung Bramfelder Chaussee/Steilshooper Allee/Am Luisenhof einzurichten. Dann würden alle Verkehrsteilnehmer solidarisch nebeneinander verkehren können. Dazu fehlt mir leider bis heute eine Rückmeldung.

  • #4

    Segler (Dienstag, 19 Juni 2018 02:22)

    im übrigen fährt ein Radfahrer besser die abgasfreie Strecke zwischen Barmbek/U-Habichtstraße und Bramfelder See/Fabriciusstraße an der Seebek/Appelhofweiher pp. entlang. Eine herrlich erholsame Strecke. Probieren sie das gern einmal aus.

  • #5

    Manfred Vogel (Dienstag, 19 Juni 2018 23:03)

    Zum Thema: Radwege Neugestaltung.

    Beispiel : Fabriciusstr.

    In der Fabriciusstr. =Teilstück von
    Anfang Steillshoper Alle ,bis zur Fritz –Reuter -Str. .

    Dort ist schon ein guter breiter Radweg vorhanden,
    Wo auch beidseitiges!! Radfahren erlaubt ist !!!!
    Man müsste nur endlich einmal (Wurde seit Jahren den nie gemacht)
    die Überwucherungen durch Unkraut entfernen.
    Warum kann dieser bestehende Radweg nicht bleiben ?
    Dieser Radweg erfüllt alle Zwecke und müsste nur überholt werden.
    Eine Erweiterung über die Fritz-Reuter-Str. bis zum kl. See wäre
    Auch sinnvoll.

    Außerdem sollte man grundsätzlich in Hamburg alle ! Radwege
    Nur noch in Rot gestallten .
    Auch die neuen abgetrennten auf den Fahrbahnen.

    Das wäre für alle (auch Autofahrer) endlich etwas eindeutiges,
    Wie= Rote Fahrbahnen sind nur noch Radwege !.
    Und nicht wie jetzt gemacht durch verwirrende Piktogramme,
    die kaum so schnell bei Fahren zu deuten sind.
    Und für Lkw und PKW Fahrer schon gar nicht.

    Die Roten Radfahrstreifen sind sinnvoll
    und positiv schon teilweise an Kreuzungen gemacht worden .
    Warum nicht diese einfach weiter durchziehen.

    Ist wohl zu einfach und zu simpel ?

  • #6

    Meyer (Sonntag, 24 Juni 2018 23:11)

    Diese Fahrrad"schutzstreifen" auf der Straße sind brandgefährlich, weil sie den Radfahrer zwischen den links fahrenden Autos/Lkw und dem Parkraum am rechten Rand einklemmen. Oft halten Autofahrer/Anlieferer auf dem Radweg und genauso oft öffnen Autofahrer ihre Türen ohne auf den Radverkehr zu achten. Entweder fliegt man also über die unachtsam geöffnete Tür eines parkenden Autos oder man muss an parkenden Autos auf dem Radweg vorbeifahren, was leider oft zu schimpfenden Autofahrern führt, die (zu Unrecht) der Ansicht sind, als Radfahrer "müsse" man den Radweg benutzen. Sinnvoll für die Sicherheit der Radfahrer und ein stressfreies Miteinander von Pkw und Radfahrer sind nur abgetrennte Radwege durch Poller, s. Münster/Berlin: https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/poller-und-gruener-belag-so-werden-die-neuen-radwege-aussehen-28782104. Eine Alternative sind GEPFLEGTE, ausreichend breite Radwege auf dem Bürgersteig. Auf der Fabriciusstraße gibt es bereits den Radweg auf der Seite des Schwimmbades, der ist aber durch Aufwerfungen der Wurzeln der Bäume, teilweise auf dem Radweg parkende Autos oder (gerade in letzter Zeit- Lieferwagen mit in den Radweg ragende Leitern) auch nicht in einem Top-Zustand und zu schmal für eine Nutzung in beide Richtungen. Zudem ist der Fußweg daneben nicht befestigt und ständig durch Glasscherben verunreinigt, was Hundebesitzer und -bei nassem Wetter- auch "normale" Fußgänger veranlasst, den befestigten Radweg als Fußweg zu nutzen. Wenn die schlechtere Lösung eines Radweges auf dem Bürgersteig gewählt wird, muss auch konsequent gegen dort parkende Pkw vorgegangen werden. Sowohl der Radweg als auch der Bürgersteig müssen gepflegt und farbig abgegrenzt sein. Fazit: bitte gleich anständig planen und vor allem pflegen - alles andere ist rausgeworfenes Geld.

  • #7

    M. (Dienstag, 26 Juni 2018 19:02)

    Ich finde den Radweg Schwachsinn es gibt schon einen den man wenn man die Schilder (auch als Radfahrer) mal brachten würde.
    Ich würde es viel wichtiger finden wenn man das irgendwie mehr kontrollieren würde das die Autofahrer in der 30er Zone auch 30 fahren würde da meine 1 jährige Tochter und ich vor ein paar Tagen beim überqueren der Straße fast angefahren wurden sind. Und der Fahrer ist definitiv NICHT 30 gefahren!
    Die Idee von Milan Lorenz mit der 30er Zone ab dem Kreisverkehr finde ich sehr gut dem Stimme ich vollkommen zu.
    Genauso wie dem pflegen von dem Radweg und Fußweg da man manche wege schon garnicht mehr unterscheiden kann oder man garnicht den Fußweg benutzen kann (beispielsweise am Friedhofszaun entlang)