Veloroute 5, W05 Teilbaumaßnahme Leeschenblick und Fabriciusstraße - Wurde nicht zugestimmt!

Ich hatte darüber berichtet, dass in der Fabriciusstraße im Zuge des Bündnisses für Radverkehr eine regelgerechte Radverkehrsanlage hergestellt werden soll.

Siehe dazu: https://www.sandrokappe.de/2018/06/18/bauma%C3%9Fnahme-b%C3%BCndnis-f%C3%BCr-den-radverkehr-veloroute-5-w05-teilbauma%C3%9Fnahme-leeschenblick-und-fabriciusstra%C3%9Fe-haben-sie-anmerkungen/

 

Der Maßnahme wurde im Verkehrsausschuss nicht zugestimmt.

Die Maßnahme wird noch einmal von der Verwaltung und dem Planungsbüro (Schüßler-Plan) überprüft und mit der Polizei abgestimmt. Aufgrund der Zeitplanung soll dem Hauptausschuss in der Sommerpause eventuell eine geänderte Vorlage vorgelegt werden

und der Hauptausschuss soll dann seine Zustimmung geben.

 

Begründung:

 

Parkplätze Steinmetz und Blumengeschäft

Auf der Ostseite befinden sich in Höhe des Friedhofes Ohlsdorf/Buswendeanlage unmittelbar vor dem dort gewerbetreibenden Steinmetz drei Längsparkstände, die PLAST-gerecht mit Wabenbetonsteinpflaster befestigt sind. Zwei weitere Längsparkstände sind auf dem Gehweg vor einem Blumengeschäft durch die Verkehrszeichen 315-66 und 315-67 angeordnet.

Hier gab es Diskussion um die Notwendigkeit und wer die Parkplätze gefordert hat.

Laut Planer haben die Gewerbetreibenden tagsüber vermehrt Lieferverkehr angemeldet

Vorschlag  Parkscheibenregelung um am Wochenende Parkmöglichkeiten zuschaffen (Friedhof)

Prüfung

 

Leiterin der KITA hatte Fragen und Anregungen

Das Polizeikommissariat 36 erlässt folgende Straßenverkehrsbehördliche Anordnung mit Datum 24.05.2018: „Unter Anwendung von § 45 (1) StVO wird für die Straße Fabriciusstraße 270 vor dem dortigen Kindertagesheim eine 30 Km/h-Strecke mit dem Hinweisschild auf diesen Kindergarten von Montag – Freitag in der Zeit von 06:00 – 19:00 Uhr zur sicheren Verkehrsführung angeordnet.“ Der Bereich dieser Geschwindigkeitsreduzierung erstreckt sich in Hausnummer 257 bis etwa Hausnummer 304, unmittelbar vor Beginn der Tempo 30- Zone.

Kita bittet um Parkplatz wie bei den Gewerbetreibenden, da auch vermehrt Anlieferverkehr von LKWS und Eltern

Prüfung

 

Knotenpunkt Fabriciusstraße/Fritz-Reuter-Straße Verkehre in Spitzenzeiten morgens, abends

 

Fabriciusstraße/Fritz-Reuter-Straße Der Knotenpunkt Fabriciusstraße/ Fritz-Reuter-Straße erhält im gesamten Knotenpunktbereich einen Materialwechsel aus rotem Wabensteinpflaster. Dies wirkt geschwindigkeitsreduzierend (Tempo 30-Zone), trägt zu einer erhöhten Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer bei und verdeutlicht die angeordnete Vorfahrtssituation (Gleichrangigkeit aller Knotenpunktarme). Aufgrund der bestehenden Hauptfahrbeziehung (Nord-West bzw. West-Nord) kommt es hier im Bestand oftmals zu Missverständnissen, insbesondere zwischen MIV und Radverkehr.

Längere Diskussion um den Knotenpunkt. Die Politik sieht bei der Planung Mängel bei der Einschätzung der Spitzenverkehre am Morgen und Abend, da es heute schon vermehrt zu Staubildungen kommt, insbesondere bei zusätzlichen Müllfahrzeugen. Vorschlage der Politik Kreisverkehr.

Prüfung

 

Radverkehrsstreifen auf der Straße (Einwurf von einem Radfahrer. Der auch die Strecke als  LKW-Fahrer fährt (Gefährdungslage) Fahrzeugbreite LKW

Der Radverkehr stadtauswärts wird nach dem Leeschenblick/Kreisverkehr auf einem Schutzstreifen mit einer Breite von 1,50 m gemäß den ReStra bis zum Bräsigweg auf der Fahrbahn geführt. Ab der bestehenden Tempo 30-Zone wird der Radfahrer im Mischverkehr weiter bis zum Wendehammer geführt. Am Knotenpunkt Fabriciusstraße/Fritz-Reuter-Straße ist der Radverkehr ebenso wie der Kfz-Verkehr aufgrund der angeordneten Gleichrangigkeit verpflichtet, Vorfahrt zu gewähren. Die Verbindung zur Bramfelder Chaussee erfolgt durch einen Zwei-Richtungs-Radweg. Hierfür wird der bestehende Radweg von 2,00 m auf 2,50 m verbreitert. Bedingt durch örtliche Begebenheiten kommt es zu Engstellen in der Radverkehrsführung. Eine Engstelle für den Radverkehr stellt die Anlieferungszone vor dem Blumengeschäft (Flurstücke 3227 und 3230) dar. Hier ist eine Unterbrechung des Schutzstreifens auf einer Länge von 12,00 m erforderlich. Somit soll die Belieferung des bestehenden Gewerbes ermöglicht werden. Eine Umfahrung der Lieferzone durch eine geeignete Trassierung hätte größere Eingriffe in die westlichen Nebenanlagen und den gesamten Straßenquerschnitt zur Folge.

Bürger der als Radfahrer und LKW-Fahrer die Strecke fährt,

gab zu bedenken, dass die Fahrbahnbreite für die Radfahrstreifen nicht ausreichte (Lkw Breite 2,55 + Außenspiegel 2,90) gefährden den Radfahrer auf den Engstellen und es kann gefährlich werden.

 

Prüfung

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Dirk Ludewig (Montag, 25 Juni 2018 07:26)

    Es wäre schön, der Radweg würde schnellstens gebaut.
    Der vorhandene Radweg ist eine Katastrophe!

  • #2

    Olaf Milatz (Mittwoch, 27 Juni 2018 18:34)

    Ich sehe keine Notwendigkeit eines Fahrradweges auf der Fahrbahn.Es sind Radwege vorhanden, diese müssten nur saniert werden.

    QS sollte vielmehr geprüft werden die Anderheitsallee in eine Einbahnstraße umzuwandeln um die Umfahrung der Kreuzung Bramfelder Chaussee/Steilshooper Allee Einhalt zu bieten.

    Eine Änderung vom Fahrbahnbelag an dem Knotenpunkt Fabriciusstrasse/Fritz-Reuter-Straße ist nicht zielführende, da sich die Verkehrssituation dadurch nicht verändert. Es kommt hier nicht zu Problemen wegen der Verkehsführung oder dem Fahrbahnbelag sondern vielmehr ist das hohe Verkehrsaufkommen in der Zone 30 dafür Verantwortlich. Ein Radweg auf der Fahrbahn würde diese Situation zusätzlich verschärfen.

  • #3

    H. Segler (Samstag, 30 Juni 2018 21:53)

    Siehe oben: Sie haben ganz klar auf Höhe Leeschenblick den Radweg der Fabriciusstraße mit-fotografiert. Dieser Radweg ist nur in Teilen sehr holprig und kann wunderbar teilweise saniert werden. Dieser ist für beide Richtungen für Radfahrer so gebaut worden! Es erübrigt sich folglich eine (möglicherweise wieder einmal tödliche) Radspur auf der viel zu engen Fahrbahn.
    PS. Schauen Sie sich doch einmal die LKW/Fahrradfahrer-Tests des ADAC an. Dort wurde in der letzten Woche die sogenannten toten Winkel für Lkw-Fahrer plastisch dargestellt und von Lkw-Fahrern getestet. Ergebnis: Die Fahrradstreifen für Fahrradfahrer direkt neben dem fahrenden Lkw und Bussen sind für LKW-Fahrer überhaupt nicht einsehbar; der Radfahrer schwebt dann immer in akuter Gefahr, umgefahren zu werden.

  • #4

    Behrens (Sonntag, 01 Juli 2018 17:06)

    Es ist unbegreiflich, warum hier auf Straße ein neuer Radverkehrsstreifen angelegt werden soll! Der Fahrradweg auf der Ostseite ist vielleicht vor 10 Jahren gebaut worden und sehr breit. Lediglich im Abschnitt Fritz-Reuter-Straße/ Bräsigweg müsste was getan werden. Die Fabriciusstraße ist viel zu schmal für derartige Experimente!