EKZ Steilshoop: Es reicht! CDU-Fraktion macht Ernst! Wir fordern den Auszug des Bezirksamtes aus dem Ärztehaus des EKZ-Steilshoop!

Seit Jahren kämpfen die Steilshooperinnen und Steilshooper dafür, dass das EKZ endlich saniert wird. Seit Jahren verspricht der Eigentümer Besserung. Passiert ist nichts!

Mit Drucksache 20-4542 (Regionalausschuss vom 06.07.2017) wurde auf Antrag der CDU-Fraktion beschlossen, dass ein runder Tisch zum EKZ Steilshoop einzurichten sei. Es sollten Möglichkeiten diskutiert werden, um den IST-Zustand des EKZ Steilshoop zu verbessern.

Bei den zwei stattgefundenen Terminen (1. März und 3. Mai) mit dem Eigentümer sicherte dieser zu sich den Problemen anzunehmen und ein Revitalisierungskonzept zu erarbeiten. Passiert ist wieder nichts! So teilt das Bezirksamt auf meine Anfrage (20-6195) mit, dass der Eigentümer keine Anträge oder Gespräche seitdem mit dem Bezirksamt geführt hat.

Es reicht! Wir müssen endlich handeln!

Das Bezirksamt ist mit dem Allgemeinen Soziale Dienst Mieter im Ärztehaus vom EKZ. Somit erhält der Eigentümer Steuergelder vom Bezirk. Das muss endlich aufhören. Keine Steuergelder für diesen Eigentümer. Außerdem weisen die Räume Mängel auf.

Daher haben wir einen Antrag in den nächsten Regionalausschuss (23.08.2018) eingebracht, dass das Bezirksamt in Steilshoop Alternativflächen suchen möge. Dabei sind insbesondere folgende Standorte zu prüfen:

A)   Leerstehender Standort des ehemaligen Arbeitsamtes Bramfeld (Steilshooper Allee 53)

B)   weitere leerstehende Gewerbeflächen in der Steilshooper Allee

C)   Leerstehende Gewerbeflächen im Schwarzen Weg

D)   Gewerbeflächen im Cesar-Klein-Ring 40, 22309 Hamburg

E)   Allgemein in Steilshoop

 

 

Hinweis:

Mit Drucksache 20-6195 teilt das Bezirksamt mit, dass seit Juli 2018 eine Genehmigung für den/die Umbau/Erweiterung des ALDI-Marktes im EKZ Steilshoop vorliegt.

Im September 2016 wurde vom Eigentümer ein Vorbescheidsantrag bezüglich Erweiterung EKZ Steilshoop inkl. Mantelbebauung und Erweiterung Gewerbe und Wohnen gestellt, der eine sehr massive zusätzliche Bebauung und Verdichtung beinhaltete. Dem Antrag wurde sowohl von der Verwaltung als auch vom Bauausschuss nicht zugestimmt, da die planungsrechtlichen Befreiungen städtebaulich nicht vertretbar waren und durch die große Anzahl an Mikrowohnungen eine sozial negative Entwicklung des Quartiers befürchtet wurde.

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