Verkehrsgutachten für das Bebauungsplanverfahren Bramfeld 70 (Mützendorpsteed) erweitern und Anliegen der Bürgerinitiative aufnehmen

Das Verkehrsgutachten ist eingetroffen. Auch sind die Anfragen der Bezirksversammlung beantwortet.

worden.

Fazit des Verkehrsgutachtens des Verkehrsingenieurbüros ARGUS (Seite 34):

 

„In der Straße „Mützendorpsteed“ im Stadtteil Bramfeld sind 64 Wohneinheiten (geförderter Wohnungsbau) inklusive der Realisierung einer Tiefgarage vorgesehen.

Es ist davon auszugehen, dass mit dieser Planung ein Neuverkehr von etwa 230 – 240 Kfz-Fahrten / Tag erzeugt wird. In der Morgenspitzenstunde sind rd. 20 Kfz-Fahrten pro Stunde und in der Abendspitzenstunde rd. 25 Kfz-Fahrten pro Stunde (Zielverkehr) zu erwarten.

Im Hinblick auf das bestehende Verkehrsaufkommen sind diese Neuverkehre als sehr gering zu bewerten, sie liegen bei unter 1 % der Bestandsverkehre. Die Leistungsfähigkeit des umliegenden Straßennetzes wird nicht beeinflusst. Die Neuverkehre sind ohne Einschränkungen abwickelbar.

Unabhängig vom geplanten Vorhaben ist die Parkraumsituation im Bereich der Straße Müt-zendorpsteed zwischen Trittauer Amtsweg und Berner Chaussee untersucht worden. Im Gesamtbereich zwischen Bramfelder Chaussee, Berner Chaussee, Mützendorpsteed und Bramfelder Dorfplatz ist der Parkdruck hoch; die Straße Mützendorpsteed, insbesondere im Bereich nördlich des Trittauer Amtswegs ist überlastet. Die angespannte Parkraumsituation (in Teilen illegal im Bereich von Grundstückszufahrten und Einmündungsbereichen) sorgt für Einschränkungen im Verkehrsfluss, da Begegnungen von Fahrzeugen nur eingeschränkt möglich sind. Die größte Nachfragegruppe nach Parkständen stellen die Bewohner selbst dar. Erfahrungsgemäß kann dadurch von einer geringen Wirkung ordnungspolitischer Maßnahmen (Parkverbote) ausgegangen werden. Zur Optimierung des Verkehrsflusses sind bauliche Maßnahmen zur Ordnung des Parkens auf der Fahrbahn oder die Einrichtung einer Einbahnstraße im Teilabschnitt nördlich des Trittauer Amtswegs denkbar. Bauliche Maßnahmen wären mit einer Reduzierung von etwa 10-15 Parkständen verbunden; die Einrichtung einer Einbahnstraße würde entsprechende Umwegfahrten erzwingen. Geht man überschlägig davon aus, dass etwa die Hälfte der Kfz-Fahrten im Mützendorpsteed betroffen wären (da eine Richtung für den Kfz-Verkehr gesperrt wäre), so beträfe dies rd. 1.250 Kfz-Fahrten / Tag (gemessen an der Einmündung Berner Chaussee) bis rd. 2.800 Kfz-Fahrten / Tag (gemessen an der Einmündung Bramfelder Dorfplatz). Zusammengefasst ließe sich die Situation im Mützendorpsteed nur unter Hinnahme anderer Nachteile für die Bewohnerschaft optimieren.

Ein negativer Einfluss durch das geplante Wohnungsbauprojekt ist nicht anzunehmen, da für die geplanten Wohneinheiten entsprechende Tiefgaragenstellplätze und öffentliche Parkstände in der geplanten Sticherschließung zur Verfügung stehen.“

 

Weitere Einzelheiten sind dem im Folgenden aufgeführten Link zu entnehmen:

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009399

 

Hier wird davon ausgegangen, dass der Neubau kaum Auswirkungen haben werden. Dies sehe ich anders. Wir werden weiterhin an der Seite der Anwohner kämpfen:

https://www.sandrokappe.de/2018/11/15/bebauungsplan-bramfeld-70-an-den-bestand-anpassen/

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