Haus der Jugend Bramfeld - Sanierungskosten steigen von 450.000 auf 1,275 Mio. € - Bezirksamt hat keine Mittel dafür - Wird es schließen müssen?

Das Gebäude vom Haus der Jugend Bramfeld ist stark sanierungsbedürftig. Ursprünglich wurde mit Sanierungskosten von 450.000 Euro gerechnet. Nunmehr teilt der Eigentümer die Saga mit, dass die Sanierungskosten auf unglaubliche 1,275 Mio. Euro gestiegen sind.

Ursprünglich wollte die Bezirksversammlung die Kosten für die Sanierung übernehmen, um Mietsteigerungen zu verhindern. Mangels ausreichender Mittel rät das Bezirksamt Wandsbek von der Übernahme ab. Auch die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) lehnt eine Unterstützung ab (Drucksache 20-7152).

 

Es zeigt sich wieder, dass unser Antrag zum Neubau der sozialen Einrichtungen richtig war. (Antrag) Die Einrichtungen verfallen (Bücherhalle, Kundenzentrum, Feuerwehr) und keiner weiß wie die Sanierung bezahlt werden soll. Wir wollen den Neubau der sozialen Einrichtungen mit Wohnungsbau gegenfinanzieren. Andernfalls werden die sozialen Einrichtungen nach und nach schließen müssen, da die Sanierungsmaßnahmen nicht mehr finanzierbar sind. Ein Trauerspiel. 

 

Würden die Sanierungsmaßnahmen durch die Saga vorgenommen werden,  ist mit Mietsteigerungen von ca. 32.000 Euro jährlich zu rechnen. Dies kann das Bezirksamt mit den bestehenden Mittel nicht bewerkstelligen. 

Wir werden uns weiterhin für den Erhalt der Einrichtungen einsetzen.

Hintergrund zum ursprünglichen Antrag:
Mit Drucksache 20-3547 teilt das Bezirksamt Wandsbek mit, dass der Gebäudezustand des HdJ Bramfeld stark sanierungsbedürftig ist. Für die Behebung der Mängel ist die SAGA als Vermieter des Gebäudes zuständig. Die Kosten für die Sanierung hat die SAGA in einem ersten Kostenüberschlag mit ca. 450.000 € beziffert. Diese Kosten möchte die SAGA -in Form einer erhöhten Miete- an das Bezirksamt weitergeben. Nach ersten Kalkulationen der SAGA würde dies zu einer Mietsteigerung von ca. 1,- € pro qm bzw. zu einer Steigerung der Gesamtmiete um ca. 1.400,- € im Monat führen. Einsparungen von Heizkosten durch energetische Sanierungsmaßnahmen in Höhe von 30% bis 40% eingerechnet, würde diese Mietsteigerung zu einer strukturellen Mehrbelastung der Rahmenzuweisung von ca. 9.300,- € bis 11.200,- jährlich führen.

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