In Hamburg-Altona sollen wieder Kleingärten weichen - Wir müssen auf unsere in Bramfeld und Steilshoop achten!

Wie das Hamburger Abendblatt heute berichtet, sollen in Altona weitere Kleingärten vernichtet werden. Eigentlich wurde den Kleingärtnern vertraglich zugesichert, dass deren Gärten gesichert seien. 

So schreibt das Abendblatt: "Manche Kleingärtner empörten sich über einen „Vertragsbruch“. [...] Die Kleingärtner fürchten seit Langem um ihre Flächen. Noch ziehen sich die Parzellen von der Behringstraße bis zur Bernadottestraße."

In Bramfeld und Steilshoop haben wir auch noch eine Vielzahl von Kleingärten. Diese grüne Lunge müssen wir unbedingt schützen. Wir können nicht alles zu bauen. Ich bin froh, dass ich den Erhalt der Kleingärten in das Wahlprogramm der CDU-Wandsbek aufnehmen konnte.

 

Natürlich brauchen wir Wohnungen in Hamburg. Doch bleibt die Frage, warum immer Bramfeld und Steilshoop so massiv verdichtet werden? Gibt es keine anderen Stadtteile? Bei uns wurden bereits so viele Grünflächen vernichtet. Jetzt kann auch erstmal in den anderen Stadtteilen verdichtet werden. Zum Vergleich Einwohner/km²: Wohldorf-Ohlstedt 259, Duvenstedt 920, Bramfeld 5.033 und Steilshoop 7.709

 

https://www.abendblatt.de/hamburg/article216703851/Plaene-fuer-das-Quartier-um-die-neue-AK-Altona-vorgestellt.html

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Kommentare: 5
  • #1

    Stine (Freitag, 22 März 2019 19:26)

    Die Kleingärten in Bramfeld sind eine schöne Abwechslung zum Spazierengehen am Bramfelder See und vor allem, es ergeben sich in den Kleingärten stets Gelegenheiten, mal hier und auch dort mit eigentlich Unbekannten ein paar Worte zu plauschen mit Großen und mit Kleinen - eine Bereicherung des sonst so mangelnden Miteinanders.
    Bitte setzen Sie sich für den Erhalt der Kleingärten ein.

  • #2

    Thomas Seip (Samstag, 23 März 2019 05:31)

    Moin. Bevor man im Bereich Bramfeld / Steilshoop über Neubau auf Grünflächen redet sollte man sich über Aufstockung vorhandener Bauten einen Kopf machen, wobei sich gerade für mich gerade flache Gewerbebauten großer Discounter geradezu aufdrängen. Diese haben meist Grundflächen von 800 bis weit über 1000 qm. Sicher müsste man die Statik überprüfen und ggf. verstärken - aber teurer als die übliche Bauweise (Bodenplatte / Kellergeschoss) wird das auch nicht. So wären allein im Bereich Steilshooper Strasse / Schwarzer Weg/ Appelhoff sowie Haldesdorfer Strasse mindestens 15.000 qm bei 3 stöckiger Aufstockung verfügbar bei ca 70qm im Mittel unter Abzug von Laufwegen, Treppenhäusern dürfte das für 200 Wohneinheiten reichen ohne auch nur einen Grashalm zu knicken.

    Aber dem Rot/Grünen Senat scheint jedes Mittel recht um im Gespräch zu bleiben - und sei es nur durch die Verärgerung der Bürger.

  • #3

    Stephan Hanke (Samstag, 23 März 2019 16:50)

    Wie Herr Kappe schon sagte, es kann nicht sein, dass einige Stadtteile bis zur Unkenntlichkeit nachverdichtet werden, während andere Stadtteile regelmäßig ausgespart wurden und werden. Und ich möchte nicht immer das Totschlagargument, dass wir Wohnungen so dringend brauchen, hören. So gesehen, könnten wir doch im Westen und Norden der Stadt die riesigen grünen Areale bei Rissen, oder Ohlstedt überplanen. Oder warum hat man nicht die komplette Hafencity mit Sozialwohnungen, oder zumindest Wohnungen bebaut? Nein, die Politik geht immer den Weg des geringsten Widerstands. Und der ist in "reichen" Stadtteilen, siehe auch die heftige Gegenwehr bei der Schaffung eines Flüchtlingsheims in Rotherbaum, oder des Wegzugs eines Kindergartens in Marienthal, wegen Lärmbelästigung der Anwohner, erfahrungsgemäß hoch. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen.

  • #4

    Steinborn (Sonntag, 24 März 2019 18:44)

    Bitte, Her Kappe, nicht nachgeben im Kampf um diese so wichtigen Naherholungsstätten, eine Augenweide für jeden interessierten Spaziergänger, ganz zu schweigen von diesen mit so viel Liebe gestalteten herrlichen Biotopen, Inseln der Großstadt mit ihren inzwischen vielen zugepflasterten Vorgärten.

  • #5

    Helmut Kecskes (Mittwoch, 27 März 2019 15:27)

    Es geht nicht darum, im Wahlkreis Stimmung für die Partei zu machen bzw. für sich selber. Alle KGV. müssen geschützt werden. Die Bezirksversammlung sollte nach 5 Jahren Untätigkeit, nicht nur zur kommenden Wahl aktiv werden. Welcher Kleingarten wurde in Ihrem Wahlkreis denn nachverdichtet und was macht die Bezirksversammlung zum Schutz der KGV. und dem Bauleitplan im Wahlkreis Steilshoop und Bramfeld-Süd?
    Zumindest die AfD hat ein klares Konzept und ich hoffe, das bringt nach der Wahl am 26. Mai 2019 mal frischen Wind in die träge Bezirksversammlung!!!