Defizit von 3.000 Straßenbäumen begegnen: CDU-Abgeordnete Kappe und Hardenberg pflanzen symbolisch Baum in der Glindwiese nach

Die rot-grüne Koalition hat seit dem Jahr 2011 knapp 3.000 gefällte Straßenbäume nicht nachgepflanzt. Die CDU Wandsbek hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Defizit zu beheben. So wurde diese Forderung auch ins Wahlprogramm aufgenommen.

Um wiederholt auf den Bäumeschwund aufmerksam zu machen, haben die Abgeordneten der CDU Gerd Hardenberg und Sandro Kappe nach Antrag beim Bezirksamt Wandsbek am 12.04.2019 eine Japanische Zierkirsche in der Glindwiese gepflanzt. Es handelt sich um eine Baumpflanzaktion des CDU-Kreisverband in Wandsbek. Das Thema verfolgt die Wandsbeker Fraktion schon längere Zeit – das Bezirksamt zeigt sich bisher unbeeindruckt. 

 

Unglaubliche 5 Prozent des Straßenbaumbestandes des Bezirkes Wandsbek wurden innerhalb von sieben Jahren vernichtet. Seit sieben Jahren regiert die SPD-Grünen-Bezirkskoalition. Sie hat den Verlust des Baumbestandes zu verantworten. 

siehe auch dazu https://www.sandrokappe.de/2019/04/02/gute-oppositionsarbeit-im-bezirk-wandsbek-wirkt-im-jahr-2018-wurden-erstmals-seit-2011-wieder-mehr-stra%C3%9Fenb%C3%A4ume-gepflanzt-als-gef%C3%A4llt/

 

Luftverschmutzung in Ballungsräumen und zu hoher CO2-Ausstoß sind ein immer größeres Thema in Deutschland. Kraftfahrzeuge überschreiten Emissions-Grenzwerte, werden aus Innenstädten verbannt und müssen nachgerüstet werden. Täglich wird in Deutschland sehr emotional über diese Thematik diskutiert.

 

Zugleich sprechen wir von knapp 3.000 Straßenbäumen in Wandsbek, die pro Tag je 13 kg bis 18 kg Kohlendioxid binden könnten, aber nicht nachgepflanzt wurden.

 

Die CDU-Fraktion hat bereits durchgesetzt, dass zukünftig grundsätzlich für jeden gefällten Straßenbaum in Wandsbek mindestens ein Baum an der Straße nachgepflanzt wird.

 

Nun will die CDU erreichen, dass die 3.000 fehlenden Bäume in den betroffenen Stadtteilen ebenfalls nachgepflanzt werden. Über die Standorte sollen nach Ansicht der CDU die Regionalausschüsse transparent zusammen mit den Bürgern entscheiden. Sollten die Straßen nicht ausreichend Platz bieten, sind auch städtische Grundstücke zu berücksichtigen.

 

Wir benötigen die nicht nachgepflanzten Bäume in den jeweiligen Stadtteilen, damit für den Menschen schädliche Abgase absorbiert werden, das städtische Mikroklima durch Wasserspeicherung und Beschattung erhalten bleibt bzw. verbessert wird und für die Sauerstoffproduktion. Jeder einzelne Baum ist für die Lebensqualität der Wandsbeker von nicht zu unterschätzender Bedeutung.

 

Eine ausgewachsene Buche, Eiche oder Kastanie bindet etwa 13 bis 18 kg Kohlendioxid, (5 bis 6 t pro Jahr) und produziert dabei 10 bis 13 kg Sauerstoff (ca. 4 t Sauerstoff pro Jahr). Das entspricht etwa der jährlich benötigten Atemluft von elf Menschen. Pflanzen wir knapp 3.000 Bäume, produzieren diese später Sauerstoff für 33.000 Menschen. Ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt!

 

Eigentümer von Einfamilienhaus-Grundstücken erhalten bei der Genehmigung, einen kranken und einsturzgefährdeten Baum fällen zu dürfen, sogleich die schriftliche Auflage, für den gefällten Baum einen adäquaten neuen Baum zu pflanzen. Diese Auflage ist für das Bezirksamt selbst offensichtlich nicht bindend. Wenn wir uns der Argumentation des Bezirksamtes anschließen, dass Bäume nicht eins zu eins nachgepflanzt werden müssen, dann sollten wir diese sinnvolle Auflage auch abschaffen.

 

Unglaubliche 5 Prozent des Straßenbaumbestandes des Bezirkes Wandsbek wurden innerhalb von sieben Jahren vernichtet. Seit sieben Jahren regiert die SPD-Grünen-Bezirkskoalition. Sie hat den Verlust des Baumbestandes zu verantworten. Somit muss sie auch dafür sorgen, dass die BUE die Kosten für die Nachpflanzung übernimmt. Offensichtlich interessiert die Koalition der Verlust von knapp 3.000 Bäumen nicht. Es wird Zeit, insbesondere die Grünen daran zu erinnern, wofür sie einst gekämpft haben: den Schutz und Erhalt unserer Umwelt!

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