Ein-Euro-HVV-Ticket für alle, die ihr Auto abmelden

Täglich nutzen rund 2,5 Millionen Menschen die Busse, Bahnen und Fähren in Hamburg. Somit sind die öffentlichen Verkehrsmittel das Rückgrat der Mobilität, das die CDU weiter stärken will. Im Gegensatz zur Senatspolitik, die hauptsächlich auf Verbote setzt, will die CDU den Bürgern Anreize bieten, um auf Bus und Bahn umzusteigen. Wer auf Autos in seinem Haushalt verzichtet, soll zwei Jahre lang ein 365-Euro-Ticket für den HVV bekommen. Die CDU will mittelfristige Fahrgastzuwachsraten von jährlich zwei Prozent und mehr. Um das zu erreichen, will die CDU die Busse und Bahnen im ersten Schritt für Schüler, Azubis, Praktikanten und Senioren preislich deutlich attraktiver machen und ein 365-Euro-Ticket einführen. Dadurch werden vor allem Familien mit Kindern und Senioren entlastet und es wird der Anreiz gesetzt, regelmäßig die Busse und Bahnen in Hamburg zu nutzen. Darüber hinaus will die CDU den Menschen ein attraktives Angebot unterbreiten, die ihr Auto abmelden und dadurch einen positiven Beitrag für den Klimaschutz und für weniger Staus in Hamburg leisten. Das kommt am Ende allen Hamburgern zugute. Die Busse und Bahnen müssen parallel, durch eine bessere Pünktlichkeit und höhere Taktfrequenzen so attraktiv werden, dass auch nach Ablauf der zwei Jahre das Auto als entbehrlich angesehen wird.

 

Sogar der Spiegel berichtet über den Ansatz der CDU

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/cdu-hamburg-fordert-ein-euro-ticket-fuer-alle-die-ihr-auto-abmelden-a-1262628.html

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Kommentare: 1
  • #1

    Kaisen (Samstag, 13 April 2019 13:41)

    das Auto zum entbehrlichen Gegenstand zu machen, sollte sich niemand wünschen, gerade die CDU-Mitarbeiter nicht!! "Man sägt nicht den Ast ab, auf dem man sitzt", das tritt nämlich ein, wenn die Autoindustrie mangels Absatz zusammenbricht. Wir besitzen keinerlei Resourcen, weder in Rohstoffen noch in anderen Industriebereichen, die hier ausgleichen können. Mann sollte eher überlegen den Mehrfachbesitz von Kfz pro Haushalt erheblich zu verteuern, neben kostenfreien innerstädtischen ÖPN-Angeboten. Das wäre übrigens auch bei Katzen- und Hundehaltung ebenfalls dringend nötig.