Bezirksamt Wandsbek verlagert immer mehr Personal in andere Bezirke – 23 Prozent arbeiten nicht im Bezirk Wandsbek

Sieht so eine bürgerfreundliche Verwaltung aus? Stadtplanung und Jugendamt betroffen – EKZ Steilshoop hätte umgebaut werden können – Bezirksamtsleiter hat total versagt

 

Mit Drucksache 20-7406 teilt die Verwaltung mit, dass 382 (23 Prozent) aller Beschäftigten des Bezirksamtes Wandsbek nicht mehr im Bezirk Wandsbek ihrer Arbeit nachgehen werden. Stellen wir uns vor, dass die Mitarbeiter des Rathauses Dortmund ihren Dienst in Büroräumen der Stadt Gelsenkirchen nachgehen würden. Einfach unglaublich wie hier der Bezirksamtsleiter versagt hat. Sieht so bürgerfreundliche Verwaltung aus? Nachdem der Bezirksamtsleiter Ritzenhoff die Kundenzentren in Wandsbek größtenteils geschlossen hat, wird nunmehr ein Teil der Verwaltung in andere Bezirke ausgelagert. Darunter Bereiche wie Stadtplanung und Jugendamt.

 

Wieso hat man sich nicht frühzeitig darüber Gedanken gemacht und Büroflächen in Wandsbek gemietet? Wieso hat man nicht beispielsweise das EKZ Steilshoop als Alternativfläche vorgesehen? Man hätte vor Jahren beginnen können das EKZ Steilshoop zu kaufen und für Büroflächen des Bezirksamtes Wandsbek umzuwandeln. Dann hätte man den Stadtteil aufgewertet und eine Verwaltung in Wandsbek. Der Bezirksamtsleiter Ritzenhoff hat versagt!

 

Mit Stand des Monatsabschlusses Februar 2019 hatte das Bezirksamt 1.663 Beschäftigte. Dauerhaft waren und sind derzeit nur die Beschäftigten der Eingliederungshilfe außerhalb des Bezirks Wandsbek räumlich untergebracht. Im Fachamt sind 191 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen am Standort Am Alten Posthaus 2 werden die Fachämter Management des öffentlichen Raumes  mit 93 Beschäftigten, Verbraucherschutz mit 13 Beschäftigten, Stadtplanung mit 23 Beschäftigten und Jugendamt – ASD1 mit 25 Beschäftigten vorübergehend in den Standort Barmbeker Markt 22 / Maurienstr. 3-5 ab dem 15. April umziehen. Die Anzahl der betroffenen Beschäftigten sind den Klammerzusätzen bei den Fachämtern zu entnehmen.  

 

Im Juni wird das Fachamt Sozialraummanagement mit 37 Beschäftigten ebenfalls, bis zum Umzug in den geplanten Verwaltungsneubau, in die Kurt-Schumacher-Allee 4 umziehen.

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