Haus der Jugend Bramfeld: Verwaltung teilt mit, dass seit 15 Jahren keine Sanierungsmaßnahmen vorgenommen worden sind

Immer wiederkehrende Durchfeuchtungsschäden seit mindestens sieben Jahren bekannt – Eigentümer Saga versagt! Ich werde dafür kämpfen, dass das Haus der Jugend Bramfeld bestehen bleibt.

 

Das Gebäude vom Haus der Jugend Bramfeld ist stark sanierungsbedürftig. Ursprünglich wurde mit Sanierungskosten von 450.000 Euro gerechnet. Nunmehr teilt der Eigentümer die Saga mit, dass die Sanierungskosten auf unglaubliche 1,275 Mio. Euro gestiegen sind.

Ursprünglich wollte die Bezirksversammlung die Kosten für die Sanierung übernehmen, um Mietsteigerungen zu verhindern. Mangels ausreichender Mittel rät das Bezirksamt Wandsbek von der Übernahme ab. Auch die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) lehnt eine Unterstützung ab (Drucksache 20-7152).

Mit Drucksache 20-7382 teilt die Verwaltung mit, dass die Mängel im Hinblick auf die Dichtigkeit des Daches und damit verbundene immer wiederkehrende Durchfeuchtungsschäden seit mindestens sieben Jahren bekannt sind.  Auch wurde mitgeteilt, dass sämtliche Mängel der SAGA umgehend nach Bekanntgabe durch den Nutzer als bewirtschaftender Dienststelle gemeldet wurden.

Die SAGA hat gemeldete Schäden nach Bekanntgabe und Meldung durch die Nutzer regelhaft beseitigt. Hier waren hauptsächlich Durchfeuchtungsschäden gemeldet worden, die im Rahmen von Notmaßnahmen beseitigt wurden. Eine Erneuerung und Sanierung der Dachfläche ist nicht erfolgt.

Die SAGA hatte im April 2018 die Kostenschätzung von 1,275 Mio. brutto vorgelegt und mitgeteilt, dass die bekannte Kostenschätzung in Höhe von 450.000 € (aktualisiert rd. 475.000 € brutto) sich lediglich auf den im Grundriss als 1. Bauabschnitt markierten Bereich bezog.

Für die restlichen Flächen von 948,4 m² geht die SAGA von einem Kostenansatz in Höhe von ca. 800.000 € brutto aus. Insgesamt wären demnach 1.306,46 m² in 4 Bauabschnitten zu sanieren. Die SAGA hat dazu auch mitgeteilt, dass die Sanierung weiterer Abstimmung und einer genauen Planung bedarf.

Glücklicher Hinweis:

Das Grundstück, auf dem das Haus der Jugend steht, ist ein Erbbaurecht, das durch die FHH zur Verfügung gestellt wurde. Der Vertrag hat eine fest vereinbarte Laufzeit von 99 Jahren, beginnend mit dem 21.10.1963, und sieht vor, dass die SAGA auf dem Grundstück ein Haus der Jugend zu errichten und gegen Zahlung einer kostendeckenden Miete dem Bezirk zu überlassen hat.

Ich werde dafür kämpfen, dass das Haus der Jugend Bramfeld bestehen bleibt.

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