Die Pflicht kommt vor der Kür - Umsetzungen der originären Aufgaben im Klimaschutz - Was meinen Sie?

Keiner kann den Klimawandel alleine stoppen, aber alle können etwas dazu beitragen. Anstatt über dieses Thema nur Sonntagsreden zu halten, wie die Grünen mit ihrer Aktuellen Stunde, ist konkretes Handeln gefragt. Der Bezirk Wandsbek ist längst für eine Reihe von Maßnahmen zuständig, die sich positiv für das Klima auswirken würden. Leider werden diese seit Jahren nicht mehr richtig umgesetzt, weil der rot-grünen Senat nicht genug Mittel zur Verfügung stellt. Neben der Pflege der Wandsbeker Gewässer müssen vor allem die 3.000 Straßenbäume nachgepflanzt werden, die seit der Regierungsübernahme von SPD und Grünen 2011 ohne Ersatz gefällt wurden.

Den Antrag finden Sie unter:

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010884

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Kommentare: 3
  • #1

    Ralph Hitzenberger (Samstag, 28 September 2019 12:27)

    Ja, der Klimaschutz ist schon sinnvoll. Ebenso das pflanzen von Bäumen und Büschen.. Ich habe in meinem Leben schon mehr als 100 Grünpflanzen, sprich Büsche...Bäume...Hecken privat gepflanzt.
    Allerdings sollte der Schutz auch dann greifen, wenn wild parkende LKW´s wie z.B am hinteren Ende der Haldesdorfer Straße ständig junge, vor Jahren, auf drängen der Anwohner, vom Bezirk gepflanzte Bäume ständig umgefahren oder anderweitig stark beschädigt werden.Da werden/wurden ohne Rücksicht die Bäume,Randstreifen,Siele sowie die Kantsteine nieder gemacht.Nun scheint es aber nach unserem letzten Gespräch etwas besser zu werden.Es stehen nur noch vereinzelt große LKW´s ,speziell vom Hermes Versand vor Ort. Allerdings wird der seitliche Parkstreifen immer noch gerne von Ortsfremden Brummis als
    Wochenend- Standplatz genutzt,das heißt,die Brummis werden hier zwischen gelagert und der Fahrer fährt mit seinem PKW zu seinem Wohnort.

  • #2

    Steinborn (Samstag, 28 September 2019 14:39)

    Alle medienwirksamen Aktionen nützen nichts, wenn ihnen nicht endlich Taten folgen, nicht endlich etwas geschieht, Hand angelegt wird. Und das gilt nicht nur für die Politiker, sondern für jeden Einzelnen von uns.
    Beim Nachpflanzen sollten wir auf jeden Fall sorgsam vorgehen, einheimischen und robusten Bäumen den Vorrang geben.
    Auch die Gestaltung der kleinen freien, also nicht zubetonierten Flächen rund um die noch vorhandenen Straßenbäume lässt mitunter mehr als zu wünschen übrig. Wir kennen wohl alle den wuchernden Wildwuchs, der den zum Glück noch vorhandenen Insekten nun wirklich keinerlei Nahrung sprich Pollen bietet, für sie also tot ist, sie verhungern lässt. Vielleicht könnte man sich diesbezüglich einmal andere Städte zum Vorbild nehmen. Und dabei braucht man gar nicht so weit über den Tellerrand zu schauen. Ich denke an Tornesch vor den Toren Hamburgs. Da ist man dazu übergegangen, diese kleinen Inseln inmitten der Stadt und am Wegesrand mit ein paar wenigen Blumen zu bestücken. So manch einen Anwohner habe ich da in den Abendstunden mit einer Gießkanne hantieren gesehen, um die Pracht für sich selbst, für Mensch und Tier zu erhalten. Und sicherlich wird so manch ein Vorbeigehender (außer mir) seine Freude an all dieser Blütenpracht gehabt haben. Man braucht dafür doch nur so wenig, nur ein wenig Überlegung.

  • #3

    Anwohner (Freitag, 04 Oktober 2019 05:32)

    Einige Beiträge zuvor erfährt man, dass Bramfeld und Steilshoop mit über 1.400 zusätzlichen Wohnungen zu betoniert werden soll. Der dadurch dauerhaft verursachte Klimaschaden ist nicht mit der Nachpflanzung von einigen Straßenbäumen kompensierbar