160 Bäumen sollen in Bramfeld für weitere Wohnungen gefällt werden - Benefizkonzert für den Erhalt des ca. 1 Hektar großen Naturbiotops im Brakula

Freitag, 01.11. 2019, 20:00 Uhr

Bebauungsplan Bramfeld 70 – Worum geht es?

In dem zur Bebauung vorgesehenen Biotop wachsen ca. 160 Bäume, die jeden Tag für uns CO2 in Sauerstoff verwandeln.

Seit Jahren nisten hier Mäusebussarde und zahlreiche andere Vögel. Es wurden bis zu fünf in Deutschland geschützte Fledermausarten nachgewiesen. Dieses Gelände ist Heimat für eine vielfältige Tier-, Vogel- und Insektenwelt – und das in unserem Stadtteil, mitten in Hamburg!

Durch das Fällen der Bäume und der Versiegelung des Bodens durch die Tiefgarage, wird es zu einer enormen Verschlechterung der Luft – und damit der Lebensqualität für uns Anwohner kommen.

weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.brakula.de/veranstaltungen/heimspiel/8140-baeume-statt-beton-benefizkonzert-mit-stefan-gwildis/#post-8140

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Kommentare: 11
  • #1

    Anwohner (Montag, 07 Oktober 2019 10:40)

    Alleine für die seit 2015 zugewanderten Nicht-EU-Bürger muss fast eine Fläche wie Hamburg (Wohnungen, Schulen, Straßen, Kohlekraftwerke usw.) bebaut werden.
    Alleine für die EU-Bürger aus Bulgarien und Rumänien, die nun in Deutschland leben, muss fast eine Stadt wie Köln gebaut werden.
    Wer glaubt, dass ginge ohne Zerstörung der Natur, der ist naiv oder hat in Wirklichkeit etwa gegen Zuwanderung,

  • #2

    Jürgen Behrens (Dienstag, 15 Oktober 2019 20:52)

    Offensichtlich passiert hier in dem Areal rund um Trittauer Amtsweg, Hildeboldtweg und Mützendorpstedt etwas ungeheuerliches. Hier wird ohne Berücksichtigung der Einwände der unmittelbar betroffenen Anwohner der Wohnungsbauwahn der Hamburgischen Regierung , einfach von der Bezirksversammlung das Verfahren "duchgewinkt"! Selbst der BUND gibt eine hilflose Figur dabei ab. Was tut denn die CDU dagegen, um dies zu stoppen?

  • #3

    Sandro Kappe (Mittwoch, 16 Oktober 2019 05:11)

    Moin moin Herr Behrens,

    die CDU hat dagegen gestimmt. Aber die Koalition von SPD und Grüne hat die CDU überstimmt.
    Sieh auch dazu:
    https://www.brakula.de/veranstaltungen/heimspiel/8140-baeume-statt-beton-benefizkonzert-mit-stefan-gwildis/#post-8140
    Die SPD will Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen und nochmal Wohnungen. Da sind Grünflächen unwichtig. Und die Grünen machen mit

    Mit den besten Grüßen
    Sandro Kappe

  • #4

    Karin Haß (Donnerstag, 17 Oktober 2019 15:02)

    Es soll geförderter Wohnraum geschaffen werden, also für Menschen, die keine hohen Mieten bezahlen können. Solche Wohnungen fehlen in Hamburg! Ist es also wichtiger, dass dort Fledermäuse leben oder Menschen, die dringend eine kostengünstige Wohnung brauchen?
    Handelt es sich vielleicht bei dem Protest auch darum, den eigenen, momentan noch recht idyllisch und ruhig gelegenen Wohnraum vor engerer Bebauung zu bewahren?

  • #5

    Nachbar (Mittwoch, 23 Oktober 2019 11:58)

    Wem nützt eine Zinsbindung von 15 Jahren ? Ist doch wieder so eine Mogelpackung. Wo bleiben die Mieter danach ? Wieder auf der Suche nach günstigen Wohnungen !!!

  • #6

    Thomas (Dienstag, 29 Oktober 2019 18:31)

    Wer glaubt, das Wohnungen wichtiger sind als die Natur, die Natur die es uns ermöglicht zu Atmen, unseren Körper der aus 99% aus Wasser besteht jeder Zeit mit dem Frischen Wasser wieder aufzufüllen ! Ja die Natur und ihr gesamtes drum herum inkl. Wir Menschen wird gebraucht , wir Menschen müssen an der Natur die wir täglich beschädigen etwas wieder gut machen und nicht noch mehr kaputt machen!
    Wir sehen immer und immer wieder das Natur ( die von uns schon sehr kaputt gemacht wurde) keine Rücksicht auf die Spezies Mensch nimmt und wir sind machtlos!
    Was nützen uns Wohnungen wenn wir die Grundlage hier zu leben der Natur nehmen!
    Ja wir brauchen bezahlbaren Wohnraum , aber nicht zu Lasten der Natur !
    Dann soll doch der Stadtrand herhalten hier gibt es noch einiges was man mit Wohnungen bebauen kann!
    Und wenn das nicht reicht , dann pachtet hamburg eben von Niedersachsen Oder Schleswig Holstein Grundstücke dazu und kann so wachsen!
    Warum muss jeder Stadtteil ein Ballungsgebiet werden

  • #7

    Sabine (Dienstag, 29 Oktober 2019 20:31)

    Warum wird Bramfeld so verdichtet, obwohl dieser Stadtteil schon heute mit den höchsten Stand an Bewohnern hat.
    Warum wird nicht dort gebaut, wo die wenigsten Bewohner in einem Stadtteil leben?

  • #8

    Günter (Dienstag, 29 Oktober 2019 21:01)

    viel wichtigere Frage: warum ist der Hamburger Senat nicht in der Lage offen zu sagen, das kein Zuzug mehr möglich ist!!?? Die Zahl vorhandenen Sozialfälle muß nicht noch gesteigert werden und die zwangsläufige Ghettobildung kann der Stadt nur schaden.

  • #9

    Kaisen (Dienstag, 29 Oktober 2019 21:04)

    es ist unglaublich was alles auf dem Altar des wachsenden Mulitikulti-Durcheinanders geopfert wird.

  • #10

    Stephan Hanke (Mittwoch, 30 Oktober 2019 05:51)

    Es ist schon erstaunlich, wie immer wieder der Naturschutz gegen den Wohnungsmangel (wenn es den wirklich so gibt: also im gesamten HHer Stadtgebiet) ausgespielt wird. Wenn Deutschland für günstigen Wohnraum auch letzte, rudimentäre Reste von Natur aufgibt, wie kann es Ländern, wie z.B. Brasilien, deren Einwohner oftmals mindestens um wirtschaftliches Überleben kämpfen, Vorschriften bzgl. Abholzung des Regenwaldes machen? Alle fordern Klimaschutz, aber die Konsequenzen soll doch bitteschön der andere Mensch (auf der anderen Seite des Teiches) spüren. Was für eine verlogene Debatte. Wasch mich, aber mach mich nicht nass.

  • #11

    Fridays for Nature (Mittwoch, 06 November 2019 12:09)

    Bevor die letzten Grünflächen in HH verschwinden, sind endlich wirksame Maßnahmen gegen die soziale Wohnungsknappheit in Deutschland allgemein zu unternehmen. Da dieses vor 2015 kein Thema war, sollte die Politik endlich Fakten und Regeln schaffen und vor allen Dingen anwenden wie den Zuzug begrenzen einschließlich der zumeist ausschließlich beabsichtigten Ausnutzung unserer Sozialsysteme (die Krankenkassenbeiträge steigen als nächstes), bereits leerstehenden vorhandenen Wohnraum für Neuzugezogene nutzen, auch im Osten Deutschlands, da es sich ja laut Politik nur um einen absehbaren Zeitraum des Bleibens handeln sollte (es sind schon 4 Jahre vergangen, und kein Ende in Sicht!), und soziale Wohnungen bzw. Wohnraum nur der eigenen bedürftigen Bevölkerung bereit stellen, wie zum Beispiel den Obdachlosen, die auch immer jünger werden. Nur so lässt sich einwandfreier Bedarf feststellen, und bei ggf. bei Bedarf noch schaffen. Auf der einen Seite von Klimaschutz reden und auf der anderen Seite rücksichtslose Abholzung vorantreiben, schafft nur Unmut in der dafür zahlenden Bevölkerung, hier muss endlich wieder Vernunft regieren, und das Ziel kann nur lauten: Fokus auf die Natur, auch im Sinne von Nachhaltigkeit für nachkommende Generation, neues Motto: Fridays for Nature. Wenn nichts getan wird, kommt als nächstes die Enteignung von privaten Gärten, Grund und Boden für weitere Sozialwohnungen. Wollen wir das?