Beleidigung wegen Infobrief - Hitler-Bärtchen

Ich verteile regelmäßig Infobriefe in Steilshoop und Bramfeld, um die Bürger/innen über aktuelle Themen zu informieren. Dennoch wurde die auf dem Bild zu sehende Botschaft heute in den Briefkasten der CDU-Geschäftsstelle Wandsbek eingeworfen. Über den Tonfall inkl. der Beleidigung und dem meinem Bild aufgemalten Hitler-Bart bin ich zwar nicht schockiert, aber alles andere als erfreut.Gerade vor dem Hintergrund des Inhalts des Infobriefes, weiß ich nicht, was in der Person vorgeht.

 

So eine Reaktion wegen eines Stück Papiers eines ehrenamtlich (!) und neben dem Vollzeitjob arbeitenden Politikers ist überzogen und aufgrund der Beleidigung und des Hitler-Bärtchens auch justiziabel. Ich stehe gegen Hass und Hetze und setze mich für ein besseres Miteinander ein. Einschüchtern lasse ich mich nur durch gute Argumente, nicht durch haltlose Beleidigungen.

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Kommentare: 6
  • #1

    Henri (Dienstag, 29 Oktober 2019 18:54)

    Sandro, ich bewundere Deine Einstellung, aber das beweist Stärke !

    Wusste gar nicht, das Du mit zweitem Namen Arsch heißt und Dein Vorname ?

  • #2

    Sven Forbes (Dienstag, 29 Oktober 2019 20:01)

    Es ist einfach erschreckend zu sehen, was Angela Merkel mit der verfehlen, unverantwortlichen Asylpolitik in Deutschland geschaffen hat. Das Land ist in extreme Lager gespalten wie nie, die Meinungsfreiheit wird mehr und mehr eingeschränkt und jeglicher Anstand und Sitten andersdenkender ehrbarer Menschen werden beschädigt. Wenn es mit dem Zerfall dieser Gesellschaft so weiter geht, kann man nicht mehr von einer zivilisierten Menschheit sprechen. Wären die Flüchtlinge seit 2015 nur nie in unsere Heimat gekommen, wäre Deutschland heute sicherlich friedlicher und nicht so verroht.

  • #3

    Georg (Dienstag, 29 Oktober 2019 21:20)

    das ist die vielgerühmte deutsche Demokratie: jede von der gewünschten Einheitsmeinung abweichende Stellungnahme wird aus Schwäche und Angst vor Machtverlust in eine primitive Schmuddeleckje gestellt.

  • #4

    Wolfgang Jacobsen-Gerhard (Montag, 04 November 2019 17:36)

    Bei uns kann jeder seine Meinung sagen, und die Vielfalt der geäußerten Meinungen zeigt, dass hiervon auch reichlich Gebrauch gemacht wird. Nicht immer geschieht das mit dem in einer Demokratie erforderlichen Respekt vor der Meinung Andersdenkender. Weshalb Angela Merkel und die vor Krieg und politischer Verfolgung in unser Land geflohenen Frauen, Männer und Kinder verantwortlich sein sollen für unangemessene Verhaltensweisen einzelner Mitbürger, erschließt sich mir nicht.

    Lieber Herr Kappe, dass Sie sich der sich Ihrer Berufstätigkeit für Ihre Mitbürger einsetzen, verdient Dank und Respekt! Ich wünsche Ihnen und uns, dass Sie sich von anonymen Schmierfinken nicht entmutigen lassen und Ihren Weg konsequent weiter gehen! Herzlichen Dank für Ihr vorbildliches Engagement.

  • #5

    Sandro Kappe (Dienstag, 05 November 2019 18:15)

    @Wolfgang Jacobsen-Gerhard
    Vielen Dank. Natürlich mache ich weiter. Davon lass ich mich nicht entmutigen.

  • #6

    Helmut Kecskes (Mittwoch, 06 November 2019 11:17)

    SED-Zecken gegen Nazis? So beleidigen sich zumindest die politischen Ränder gegenseitig und das ist ein Umgang auf Augenhöhe. Dazwischen der politische Einheitsbrei vieler, die in politischen Wurmkisten nach oben krabbeln wollen. Oft nur angetrieben, um sich "ehrenamtlich" im Bezirk und/oder in der Bürgerschaft so nebenbei einen Nebenverdienst zu beschaffen, den einige Rentner gerne zum Überleben hätten. Diese Rentner helfen dann sogar noch bei der Tafel und das wirklich ehrenamtlich.... Diesem Schmierfinken, wer oder was auch immer dahinter steckt, sollte man gar keine Beachtung schenken. Anzeige gegen Unbekannt, mehr nicht. Oder einfach in den Papierkorb....