Steilshoop: Schule am Borchertring– Neubau von Wohnungen – Wie finden Sie das?

Die Schule am Borchertring soll Wohnungsneubau weichen. Die SAGA plant 400 bis 500 Wohnungen für 8 Euro. Durch die geschlossene Blockrandbebauung soll viel Grünraum erhalten bleiben. Es sollen Hochpunkte bis zu sieben Stockwerke entstehen. Auch ist eine Tiefgarage geplant. Im ersten Stock der Tiefgarage ist eine soziale Nutzung vorgesehen.

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Kommentare: 6
  • #1

    Sven Forbes (Samstag, 07 Dezember 2019 11:24)

    Da es offenbar politisch gewollt ist, das Hamburgs Einwohnerzahl über 2.000.000 anwächst, sollte der Senat ernsthaft darüber nachdenken, sogenannte Wolkenkratzer zu bauen. Sie könnten sich ein Beispiel an New York, Chicago und Boston nehmen.
    Ich habe sowieso nie verstanden, warum eine sogenannte "Weltstadt" wie Hamburg so etwas nicht hat.
    Ich bin gegen den Neubau von Wohnungen am Borchertring. Bramfeld und Steilshoop sind genug verdichtet und überbevölkert. Es reicht.

  • #2

    Neubert (Samstag, 07 Dezember 2019 11:35)

    Warum ausgerechnet in dem Stadtteil, wo eh die größte Bevölkerungsdichte herrscht. Es gibt auch genug freie Flächen in weniger bebauten Gebieten.

  • #3

    ESR (Samstag, 07 Dezember 2019 11:53)

    Ich bin froh das Hamburg Stadtentwickler in der Vergangenheit darauf geachtet haben das es keine Vertikale Bebauung ala New York gibt. Daher entstand übrigens auch der City Nord.

    Das Steilhoop der größte Bevölkerungungsdichte hat stimmt gar nicht. Stadtteile wie Eilbek und Winterhuder liegen weit vorn.

    Ich habe grundsätzlich nichts dagegen das in Steilshoop gebaut wird, ich finde es nur unglücklich das am See also Borchertring gebaut wird. Es gibt sicherlich andere Flächen die genutzt werden könnten.

  • #4

    ESR (Samstag, 07 Dezember 2019 12:14)

    @Neubert

    https://www.google.de/amp/s/amp.mopo.de/hamburg/bevoelkerungsdichte-in-hamburg-in-diesen-stadtteilen-ist-es-besonders-eng-33543484

  • #5

    ann (Samstag, 07 Dezember 2019 16:10)

    Zunächst ein Beitrag zum Faktencheck bezüglich der Einwohnerdichte. In dem von @neubert zitierten Mopo-Artikel geht es um die Einwohner-Dichte in STADTTEILEN. Die Mopo hat die aktuellen Daten des Statistik-Amts Nord herangezogen, wonach der Stadtteil Hoheluft-West eine Dichte von 18.676 Einwohner je Quadratkilometer hat. Der STADTTEIL Steilshoop hat „nur“ eine Dichte von 7.894 Einwohner je Quadratkilometer. ABER wer tiefer ins Zahlenwerk des Statistik-Amts einsteigt, wird feststellen, dass das QUATIER Steilshoop eine Dichte von 20.115 Einwohnern je Quadratkilometer hat und damit bzgl. der Dichte leider deutlich vor Hoheluft-West liegt. Es bringt nichts, wenn wir Äpfel mit Birnen vergleichen, weil es den Menschen in der Großraumsiedlung von Neu-Steilshoop nichts bringt, wenn die Menschen in Alt-Steilshoop in ihren Einzelhäusern viel Platz haben. Quelle: https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/NORD.regional/NR21_Statistik-Profile_HH-2018.pdf

    Es sollte nicht sein, dass sich zukünftig in Hamburg Weite, Ruhe und Natur nur noch in privilegierten Stadtteilen erleben lässt.

    So sehr ich persönlich Wohnungsbau grundsätzlich begrüße, möchte ich doch festhalten, dass die SAGA Steilshoops Probleme nicht lösen kann. Was brächte es dem Stadtteil, wenn es eine "SOZIALE Nutzung einer SAGA-TIEFGARAGE" gäbe?

    Steilshoops Probleme zeigen sich z. B überdeutlich darin, dass am Borchertring das besagte Schulgebäude nebst Turnhalle abgerissen werden soll, während in ganz Hamburg neue Schulen mit Turnhallen gebaut werden. Die Umsetzung der Rahmenplanung würde die Probleme in Steilshoop verschärfen. Wir sollten gemeinsam und überparteilich so weit kommen, dass eine Steilshooper Schule genauso angesehen ist, wie etwa eine Bramfeld oder Barmbek. Die Schülerzahlen belegen klar, dass das besagte Schulgebäude dringend gebraucht würde. Quelle: https://www.hamburg.de/contentblob/12985564/278994ccd7989a0253266c696caa5ec6/data/sepl-2019-endfassung).pdf

    Das Votum der Bürger*Innen zur Rahmenplanung inkl. dem Bauvorhaben ist klar in der "Steilshooper Erklärung" niedergeschrieben. Quelle: https://www.forum-steilshoop.de/wp-content/uploads/2019/11/Steilshooper-Erklärung.pdf

    Vermutlich kann keine Partei in der Frage des EKZs erfolgreich tätig sein, weil es mutmaßlich keine rechtliche Handhabe dazu gibt. Die Politik hat aber einen Handlungsspielraum in Bezug auf die Rahmenplanung Nord inklusive der sozialen, sportlichen und kulturellen Aspekte. Wo ein Wille ist, da ist ein Weg - im Idealfall gemeinsam und überparteilich.

  • #6

    Jutta Lehmann (Sonntag, 08 Dezember 2019 16:37)

    Ich bin da der gleichen Meinung wie Frau/Herr Neubert.Grundsätzlich habe ich aber nichts gegen Bauen neuer Wohnsiedlungen.
    Vielen Dank das wir immer so Prima über alles Informiert werden.