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8 Millionen Euro für Farmsen: Was kostet die Grundinstandsetzung der U-Bahn-Haltestelle?

Die Grundinstandsetzung der U-Bahn-Haltestelle Farmsen ist eines der größeren Infrastrukturprojekte im Hamburger Nordosten. In der Bürgerschaftsdrucksache 23/650 war noch von einer Gesamtbauzeit von rund vier Jahren bis 2029/2030 die Rede – konkrete Kosten konnten damals jedoch nicht benannt werden. Nun liegt ein aktualisierter Sachstand vor.

Neuer Zeitplan: Fertigstellung bis Ende 2029

Nach aktuellem Stand gliedert sich die Maßnahme in mehrere Bauabschnitte:

Bereits abgeschlossen
  • Leitungsverlegungen im Bereich der Schalterhalle

Start 2026
    1. Quartal 2026: Beginn der Modernisierung und Instandsetzung der Schalterhalle

    1. Quartal 2026: Beginn der Instandsetzungsmaßnahmen an den Bahnsteigen

    • Durchführung in vier Abschnitten, gleisweise nacheinander

    • Die Ausschreibungen laufen derzeit

Die Arbeiten an den Bahnsteigen sollen im Jahr 2028 abgeschlossen werden.

Ab 2028: Dächer und Beleuchtung
  • Instandsetzung der Bahnsteigdächer

  • Erneuerung der Beleuchtung

  • Ebenfalls in vier Abschnitten, gleisweise nacheinander

  • Abschluss: Ende 2029

Der Fahrgastbetrieb soll während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten bleiben.

Kosten: Rund 8 Millionen Euro netto

Erstmals liegt eine konkrete Zahl vor: Die Netto-Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich gemäß aktueller Kostenberechnung auf rund 8 Millionen Euro.

In der ursprünglichen Senatsantwort hieß es noch, es lägen keine belastbaren Kostenangaben vor. Hintergrund dürften die noch laufenden Planungen, fehlende abgeschlossene Ausschreibungen sowie die komplexe Bauabwicklung unter laufendem Betrieb gewesen sein. Erst mit fortgeschrittener Planung konnte nun eine belastbare Kostenberechnung vorgelegt werden.

Bedeutung für Farmsen

Die Haltestelle Farmsen ist ein zentraler Verkehrsknoten im Stadtteil mit hoher Fahrgastfrequenz. Eine Bauzeit bis Ende 2029 bedeutet für viele Pendlerinnen und Pendler mehrere Jahre Einschränkungen im laufenden Betrieb.

Mit der nun genannten Summe von 8 Millionen Euro liegt erstmals eine klare finanzielle Größenordnung vor. Entscheidend wird sein, ob Zeit- und Kostenrahmen eingehalten werden können. Die weitere Entwicklung bleibt zu beobachten.