Abwassermonitoring als Corona-Frühwarnsystem nutzen - Senat verschleppt die Umsetzung

Auf Initiative der CDU-Bürgerschaftsfraktion sollte der Senat die Umsetzung eines Abwassermonitoring als Corona-Frühwarnsystems prüfen. Das Ergebnis sollte spätestens am 30.06.2021 vorliegen. Auf meine Anfrage 22/5611 muss der Senat mitteilen, dass er immer noch nicht abschließend geprüft hat.

In der Tat vollkommen unbefriedigend - und das bei so einem wichtigen Thema, wo wir im Herbst/Winter mit einem deutlichen Anstieg des Infektionsgeschehens rechnen müssen. Dann wird auch wieder das Rätselraten beginnen, ob neue Mutationen nun schon da sind, oder nicht oder wie stark.

 

Dem folgenden Link können Sie entnehmen, dass bereits Messmethoden erarbeitet worden sind:

 

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/corona-abwasser-untersuchung-101.html

 

"Studienleiter Hauke Harms sagte dem mdr, man habe inzwischen so feine Messmethoden entwickelt, dass selbst Mutationen festgestellt werden können. "Wir können eine Verbindung herstellen zwischen unserer Virusauffindung im Abwasser und dem, was in der Stadt passiert", erklärte Harms."

Kommentar schreiben

Kommentare: 0