Seit Jahren ist Steilshoop medizinisch massiv unterversorgt. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 2020 gab es noch rund zehn Hausärzte, heute sind es gerade einmal zwei praktizierende Ärzte für einen Stadtteil mit über 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Für viele bedeutet das: monatelange Wartezeiten, weite Wege, überfüllte Praxen – oder gar keine Versorgung mehr.
Und jetzt, nachdem der öffentliche Druck immer größer geworden ist, entdeckt die regierende Ampel-Koalition in Wandsbek (aus SPD, Grüne und FDP) plötzlich ihr Herz für Steilshoop. In einer aktuellen Verlautbarung wird erklärt, man arbeite „seit längerem“ an Lösungen, führe Gespräche und nehme das Problem sehr ernst. Das klingt engagiert – ist aber vor allem eines: Augenwischerei.
Die Realität: Geredet wird viel – passiert ist nichts
Weiter wird behauptet, Steilshoop werde „in keinster Weise ignoriert“. Doch man muss sich an den Fakten messen lassen. Und diese zeigen: Seit Jahren passiert konkret nichts. Keine neuen Praxen, kein Gesundheitszentrum, keine spürbare Entlastung für die Menschen vor Ort.
Dabei liegt alles längst auf dem Tisch – dank der CDU.
CDU-Anträge seit 2019: Probleme erkannt, Lösungen vorgelegt
Bereits im November 2019 stellte die CDU einen Antrag für ein interdisziplinäres Stadtteil-Gesundheitszentrum für die Region Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne.
Quelle:
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Interdisziplinäres Stadtteil-Gesundheitszentrum (ISGZ)
Antrag der CDU-Fraktion
Regionalausschuss am 21.11.2019, Sozialausschuss am 16.12.2019
Schon damals wurde auf hohe Krankheitslasten, psychische Erkrankungen und eine sich verschlechternde Hausarztversorgung hingewiesen. Die Warnungen lagen vor – gehandelt wurde nicht.
Ampel scheiterte selbst – und tut jetzt überrascht
Besonders dreist: SPD und Grüne sind mit einem eigenen Antrag 2019 gescheitert, ein Gesundheitszentrum nach Jenfeld zu holen.
Quelle:
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Drucksache 21-0747
„Für ein interdisziplinäres Stadtteilgesundheitszentrum in Jenfeld“
Antrag von SPD und Grünen, Dezember 2019
Das Vorhaben blieb erfolglos. Und trotzdem stellt sich die Ampel heute hin, als habe sie das Thema gerade neu entdeckt – während Steilshoop weiter leer ausgeht.
Im Jahr 2025 hat die CDU-Fraktion im Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne die Einrichtung eines interdisziplinären Stadtteil-Gesundheitszentrums beantragt.
Quelle:
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Drucksache 22-2735
Verbesserung der medizinischen Versorgung und Einrichtung eines Lokalen Gesundheitszentrums (LGZ) in Steilshoop
Antrag der CDU-Fraktion
Beratungen u. a. am 04.12.2025 (Regionalausschuss) und 05.01.2026 (Sozialausschuss)
Darin wird klar benannt:
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Steilshoop gehört laut Sozialmonitoring zu den am stärksten belasteten Stadtteilen Hamburgs
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Es gibt massive Versorgungslücken bei Haus- und Kinderärzten
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Andere Bezirke haben längst Lokale Gesundheitszentren – Wandsbek bis heute nicht
Schon damals war die Forderung eindeutig: Ein LGZ für Steilshoop – mit Hausärzten, Sozialberatung, Pflege, psychosozialen Angeboten.
Die Wahrheit ist: Ohne den Druck der CDU und der Öffentlichkeit würde sich auch jetzt nichts bewegen. Die Ampel versucht, jahrelangen Stillstand als plötzliches Engagement zu verkaufen.
Dabei ist klar, was jetzt nötig ist:
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Sofortige mobile Containerlösungen, um kurzfristig Arztflächen in Steilshoop zu schaffen
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Gezielte Förderprogramme, um Ärzte für den Stadtteil zu gewinnen
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Endlich die Umsetzung eines Lokalen Gesundheitszentrums, statt weiterer Gesprächsrunden
Wir bleiben dran – für Steilshoop
Die CDU kümmert sich seit Jahren um die medizinische Versorgung in Steilshoop. Wir haben Probleme benannt, Anträge gestellt und konkrete Lösungen vorgeschlagen. Jetzt reicht es nicht mehr, Betroffenheit zu simulieren. Jetzt muss gehandelt werden.
Die Menschen in Steilshoop brauchen keine Ankündigungen – sie brauchen endlich Ärzte.

