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Ärztliche Versorgung in Bramfeld: Licht und Schatten – So hat sich die Lage seit 2020 entwickelt

Immer mehr Menschen leben in Bramfeld – doch wie steht es um die ärztliche Versorgung im Stadtteil? Eine aktuelle Auswertung zeigt: Während es in einigen Bereichen Fortschritte gibt, stagniert oder fehlt das Angebot in anderen komplett.

Besonders dramatisch ist die Situation weiterhin bei den chirurgischen und orthopädischen Praxen: Hier gab es 2020 keinen einzigen vollzeitäquivalenten Arzt – und auch 2025 sieht es nicht besser aus. Für die betroffenen Patientinnen und Patienten bedeutet das lange Wartezeiten, weitere Wege und oftmals die Abhängigkeit von anderen Stadtteilen.

Ein Lichtblick ist hingegen bei den Haus- und Kinderärzten zu erkennen: Während es 2020 noch 30,75 Hausärzte gab, sind es 2025 immerhin 34,5. Auch im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin hat sich das Angebot verdoppelt – von 2 auf 4 vollzeitäquivalente Ärztinnen und Ärzte.

Die Frauenarztpraxen sind leicht ausgebaut worden, von 7,25 auf 7,5 – ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um die Versorgung stabil zu halten. In der Augenheilkunde sowie bei den Urologen hat sich die Lage dagegen nicht verändert – und bleibt damit zumindest konstant.

Mein Appell:
Die Zahlen zeigen: Auch wenn sich punktuell etwas bewegt hat, bleibt die Versorgungslage in Bramfeld lückenhaft. Besonders der komplette Mangel an chirurgischer und orthopädischer Versorgung ist ein unhaltbarer Zustand. Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass Bramfeld als wachsender Stadtteil endlich die ärztliche Infrastruktur erhält, die es braucht – für alle Altersgruppen und medizinischen Fachbereiche!

Fachrichtung Stand 01.01.2020 Stand 2025 Entwicklung
Hausärzte 30,75 34,5 +3,75
Kinder- und Jugendärzte 2 4 +2
Frauenärzte 7,25 7,5 +0,25
Augenärzte 2 2 ±0
Urologen 2 2 ±0
Chirurgen / Orthopäden 0 0 keine Versorgung

 

Bramfeld hat Nachholbedarf. Der Stadtteil wächst – die ärztliche Versorgung muss mitwachsen. Besonders bei der Fachärztestruktur besteht akuter Handlungsbedarf. Ich bleibe dran – für ein gesundes Bramfeld!

 

Anlage 6 zu Drs. 23/727