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Anwohner in Sorge: Unhaltbare Zustände im EKZ Steilshoop – Bezirksamt muss dringend handeln

Die Zustände im Einkaufszentrum Steilshoop sorgen bei Anwohnerinnen und Anwohnern zunehmend für Angst und Unverständnis. Bei einem Termin vor Ort wurden mir am Sonntag erhebliche Missstände gezeigt. Die Bilder sprechen eine deutliche Sprache: Müll und Sperrmüll, zugestellte Bereiche und Probleme an den Fenstern in den oberen Etagen.

Besonders beunruhigend ist die Situation in den Fluren und Treppenhäusern. In der 6. Etage lassen sich Flurfenster teilweise nicht mehr schließen. An anderer Stelle wurde ein Fenster offenbar vollständig aus dem Rahmen genommen und im Flur abgestellt. Damit sind die Fensterbereiche teilweise nicht mehr ordnungsgemäß verschließbar.

Hinzu kommen Möbel, Einkaufswagen und andere Gegenstände in Treppen- und Flurbereichen. Gerade dort, wo Flucht- und Rettungswege betroffen sein könnten, muss dringend geprüft werden, ob die gesetzlichen Anforderungen noch eingehalten werden.

Auch die Tiefgarage bietet ein erschreckendes Bild. Dort liegen größere Mengen Müll, Sperrmüll, Holz, Möbelteile und weitere Gegenstände. Angesichts dieser Ansammlungen stellt sich insbesondere die Frage nach dem Brandschutz. Sollte es dort tatsächlich zu einem Feuer kommen, können solche Zustände erhebliche Folgen haben.

Anwohner haben mir berichtet, dass sie sich angesichts der Situation zunehmend Sorgen machen. Das kann ich nach meinem Besuch nachvollziehen. Die Zustände sind teilweise unglaublich. Es darf nicht erst etwas passieren, bevor die zuständigen Stellen tätig werden.

Ich habe deshalb den Wandsbeker Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff bereits über die Situation informiert und ihm die Bilder zur Dokumentation der Zustände übersandt. Zugleich habe ich um eine kurzfristige Prüfung durch die zuständigen Fachstellen des Bezirksamtes gebeten – insbesondere mit Blick auf Brandschutz sowie Flucht- und Rettungswege.

Der Investor des Einkaufszentrums ist von politischer Seite in der Vergangenheit mehrfach öffentlich positiv hervorgehoben worden. Entscheidend ist aber, wie es tatsächlich vor Ort aussieht. Wenn sich dort derartige Zustände entwickeln, müssen die zuständigen Behörden konsequent einschreiten und gegebenenfalls die notwendigen Maßnahmen gegenüber dem Verantwortlichen anordnen.

Hier muss jetzt schnell gehandelt werden – bevor etwas passiert.