Unglaubliche gefällte 9.579 Bäume wurden seit 2010 auf öffentlichem Grund nicht nachgepflanzt – CDU fordert, dass jeder gefällte Baum nachgepflanzt wird

Seit 2010 regiert Rot-Grün im Bezirk Wandsbek. Die grüne Partei stand einmal dafür, dass sie für Umweltschutz eingetreten ist. In Wandsbek ist dies offensichtlich nicht der Fall.

Auf meine Anfrage teilt die Verwaltung mit (21-0679), dass seit 2010 7.551 Straßenbäume und 5.817 sonstige Bäume (öffentliche Parkanlagen und Spielplätze) gefällt wurden (Gesamt: 13.368). Nachgepflanzt wurden hingegen lediglich 3.313 Straßenbäume und 476 sonstige Bäume (öffentliche Parkanlagen und Spielplätze) (Gesamt: 3.789), was ein unglaubliches Defizit von 9.579 Bäumen in Wandsbek ausmacht. Bevor wir in Hamburg über einen Klimaplan reden und Dachbegrünung etc. umsetzen, sollten wir erstmal die gefällten und nicht nachgepflanzten Bäume ersetzen.

Wir als CDU wollen das nicht mehr hinnehmen und beantragen in der nächsten Bezirksversammlung, dass alle gefällten Bäume 1 zu 1 nachzupflanzen sind (21-0738).

Gemäß Drucksache 21-0362 weist der Bezirk Wandsbek noch 500 offene Straßenbaumstandorte auf. Diese sind zeitnah zu bepflanzen, damit der Bezirk Wandsbek endlich die nicht nachgepflanzten Bäume ertüchtigt, um einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Gesunderhaltung der Bevölkerung zu liefern.

 

Perspektivisch könnten die Mittel für die Nachpflanzungen aus einem lokalen Baumfonds finanziert werden. Dieser könnte durch die Ausgleichszahlungen bei privaten Fällungen gespeist werden. Allein in den Jahren 2018 und 2019 betrugen die Ausgleichzahlungen mehr als 1,6 Millionen Euro. Mit Hilfe des lokalen Baumfonds könnte zeitnah das entstandene Baumdefizit behoben und zukünftig jeder Baum 1 zu 1 nachgepflanzt werden.

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Kommentare: 7
  • #1

    E. Waldner (Samstag, 07 Dezember 2019 11:03)

    "CDU fordert, dass jeder gefällte Baum nachgepflanzt wird". Das wird schon aus dem Grund nicht funktionieren, da auch die CDU nicht in der Lage ist den Zuzug von "Neubürgern" und dem damit verbundenen flächenversiegelnden Bauboom abzustellen. Oder?

  • #2

    Klaus (Samstag, 07 Dezember 2019 19:07)

    Ich kann die Forderung der CDU nur voll unterstützen. Ich war immer stolz auf das grüne Straßenbild in unserer Stadt.

  • #3

    Anwohner (Sonntag, 08 Dezember 2019 09:48)

    @E. Waldner
    Der Antwort auf die Anfrage ist laut Drucksache 21-0679 zu entnehmen, dass überhaupt nicht gemeldet wird, in welchem Umfang auf privaten Grundtücken für Bauzwecke Bäume gefällt wurden. Die Wähler werden im Unklaren darüber gelassen, wie viele Bäume bzw. Natur für den Unterkunfts- bzw. Wohnungsbau getötet wurden.

  • #4

    E. Waldner (Sonntag, 08 Dezember 2019 13:10)

    @Anwohner: aus eigener Erfahrung kann ich berichten, das es Privatmenschen sehr schwer gemacht wird, auch nur einen größeren, kranken Baum fällen zu lassen, was übrigens in den Fällen nötig ist. Das Hauptproblem entsteht durch die von mir genannte Zuwanderungspolitik!

  • #5

    Steinborn (Sonntag, 08 Dezember 2019 18:42)

    Was uns im privaten Bereich sehr schwer gemacht wird, nämlich das Fällen eines zu hoch gewachsenen Baumes bei entsprechendem Stammumfang, das geht im öffentlichen Bereich problemlos, - und schon seit Jahren.
    Man dürfte allmählich froh sein, wenn nur der eine und andere Baum nachgepflanzt und gepflegt werden würde.

  • #6

    fridays for nature (Sonntag, 15 Dezember 2019 21:48)

    Bezug nehmend auf den ersten Kommentar und den nicht endenden Zuzug von "Neubürgern" und im Hinblick auf das Fachkräfteinwanderungsgesetz, was noch mehr Zuzug nach sich zieht (welche Partei stoppt diese Willkür und ungefragte Nutzung unserer einbezahlten Steuergelder für Nichteinzahler endlich, und setzt endlich Zeichen, dass es so nicht weitergeht!). Und was mit einer geordneten Rückführung?? Bäume für Bramfeld, die Kohle bleibt hier!

    Zeitgemäß dazu das aktuelle EU-Weihnachtsgedicht:

    Vom Arbeitsamt da komm ich her! Offene Stellen gibt es nicht mehr! Überall auf den Stufen und Kanten sitzen Asylanten mit ihren Verwandten, und draußen vor verschlossenem Tor stehen geduldig die Deutschen davor! Und wie ich so geh am Rathaus vorbei, da sehe ich nur Leute aus der Türkei! Die feilschten und füllen mit Geld ihre Taschen, da gucken wir dumm, wir einheimischen Flaschen! Dann fahr ich Nachhause mit dem Bus, vor mir sitzt ein wohlgedeutschter Russ'! Und wie ich da sitze und Zeitung lese, kommt noch ein geflohener Vietnamese! Ich stolpere nachhause, in den Vorraum hinein, brechen gerade über den Garten Ostkriminelle ein! Auch an Renten ist nichts mehr zu holen, wir kommen ja nicht aus Rumänien und Polen!
    Liebe Regierung, komm sei unser Gast, und gib uns Deutschen die Hälfte von dem, was für Asylanten und Aussiedler du übrig hast! Der Ali hat Kohle, der Hassan hat Drogen, wir Deutschen zahlen und werden betrogen!
    EU-Weihnachtsgedicht 2019

  • #7

    Anne (Samstag, 21 Dezember 2019 20:36)

    Es ist wirklich bemerkenswert, dass an jeder passenden ... und vor allem unpassenden Stelle, Flüchtlinge und Migranten für alles herhalten müssen. Widerwärtig!!
    Unser U-Bahn-Bau (und den gibt's bestimmt nicht wegen der Migranten) und der Bau großer Mehrfamilienhäuser fordern die meisten Baum-Opfer - aber schöne, neue Mietwohnungen wollen auch alle ...
    Hier gebe ich jenen Vorrednern Recht, die sich darüber empören, dass Privatmenschen gezwungen werden, Ersatzpflanzungen zu machen. Die Stadt hat die gleiche Auflage, kümmert sich aber einfach nicht darum.
    Wer ahndet die Stadt / die Wohnungsunternehmen und erwirkt die Nachpflanzungen!!
    Und wer weist die Stadt in ihre Grenzen, wenn sogar wirklich sehr alte Bäume einfach gefällt werden, anstatt ernsthaft nach Alternativlösungen zu suchen?!