Skip to content Skip to footer

Böllerverbotszonen auf Brennpunkte wie Steilshoop und das Phoenix-Viertel ausweiten

Die CDU Hamburg fordert den rot-grünen Senat auf, bei künftigen Jahreswechseln die bestehenden Böllerverbotszonen deutlich auszuweiten. Nach erneuten Ausschreitungen in der Silvesternacht mit Angriffen auf Einsatzkräfte sieht die Partei dringenden Handlungsbedarf, um Menschen besser zu schützen und Eskalationen zu verhindern.

Nach Einschätzung der CDU zeigen die Ereignisse jedes Jahr erneut, dass es in Hamburg bestimmte Bereiche gibt, in denen die Lage besonders schnell außer Kontrolle gerät. Dazu zählen unter anderem Steilshoop und das Phoenix‑Viertel. Dort seien gezielte präventive Maßnahmen notwendig, um Gewalt und Gefährdungen durch Pyrotechnik einzudämmen.

Die Partei verweist darauf, dass das seit Jahren bestehende Feuerwerksverbot rund um die Binnenalster wirksam sei und als Vorbild dienen könne. Eine Übertragung dieses Instruments auf bekannte Brennpunkte würde aus Sicht der CDU sowohl die Bevölkerung als auch Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste besser schützen.

Dennis Thering, Vorsitzender der CDU-Fraktion, sieht den Senat in der Pflicht, frühzeitig zu planen und entschlossen zu handeln. Er kritisiert, dass sich die Bilder von Gewalt und Angriffen auf Einsatzkräfte wiederholen, ohne dass daraus ausreichend Konsequenzen gezogen würden. Für die Silvesternacht 2026/2027 fordert die CDU eine bessere Vorbereitung, klare Regeln und ein konsequentes Vorgehen gegen Gewalttäter und Chaoten.

Aus Sicht der CDU darf es nicht bei Appellen bleiben. Notwendig seien klare Verbotszonen an bekannten Brennpunkten, eine konsequente Durchsetzung der Regeln und ein deutliches Signal, dass Gewalt und der Missbrauch von Feuerwerk in Hamburg keinen Platz haben.