Skip to content Skip to footer

Bramfeld: 32 Polizeieinsätze in der Silvesternacht

Viele haben mich gefragt, wie die Lage zu Silvester aus Sicht der Polizei war. Ich habe dazu beim Senat nachgefragt. Im Zeitraum vom 31. Dezember 2025, 18:00 Uhr bis 1. Januar 2026, 06:00 Uhr registrierte die Polizei in Bramfeld insgesamt 32 Einsätze. Die Bandbreite reichte von weitergeleiteten Hilfeersuchen (12 Fälle) über Anzeigenaufnahmen (3) und Brände (3) bis hin zu Ruhestörungen, Kleinfeuern, Einsätzen wegen verdächtiger Personen sowie einer Körperverletzung. Damit lag Bramfeld im stadtweiten Vergleich im unteren bis mittleren Belastungsbereich.

Feuerwehr und Rettungsdienst ebenfalls gefordert

Auch Feuerwehr und Rettungsdienst waren in Bramfeld mehrfach im Einsatz. Die Feuerwehr verzeichnete 13 Einsätze im Brandschutz, eine technische Hilfeleistung sowie 14 Rettungsdiensteinsätze. Diese Zahlen zeigen, dass Silvester auch hier mit einem spürbaren, aber erwartbaren Mehraufwand verbunden war.

Keine verletzten Einsatzkräfte

Positiv fällt die Bilanz bei den Verletzten aus: In Bramfeld wurden keine verletzten Polizeibeamtinnen oder -beamten gemeldet. Auch Einsatzkräfte der Feuerwehr blieben unverletzt. Hinweise auf schwerwiegende Verletzungen von Zivilpersonen liegen dem Senat nicht vor. Eine detaillierte statistische Erfassung ziviler Verletzter ist durch die Feuerwehr allerdings systembedingt nicht möglich.

Keine gezielten Angriffe auf Einsatzkräfte

Nach Kenntnis des Senats kam es in Bramfeld nicht zu gezielten Angriffen auf Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste. Damit unterscheidet sich Bramfeld deutlich von einzelnen anderen Stadtteilen, in denen es zumindest zu Böllerwürfen auf Polizeikräfte kam.

Prävention und Präsenz zeigen Wirkung

Der insgesamt ruhige Verlauf wird vom Senat auch in Bramfeld auf die umfangreichen Präventions- und Präsenzmaßnahmen zurückgeführt. Dazu gehörten eine frühzeitig erhöhte Polizeipräsenz, präventive Gespräche, Maßnahmen des Jugendschutzes sowie Präventionsunterrichte an Schulen im Vorfeld des Jahreswechsels. Diese Kombination aus Vorbereitung, Sichtbarkeit und konsequentem Einschreiten habe maßgeblich dazu beigetragen, Einsatzaufkommen und Verletztenzahlen zu begrenzen.

Aus Sicht des Senats erlebte Bramfeld einen vergleichsweise kontrollierten Jahreswechsel. Die Zahlen belegen, dass frühzeitige Planung, Prävention und eine starke Präsenz der Einsatzkräfte wirken – ein Ansatz, der auch für die kommenden Jahre Maßstab bleiben sollte.

Quelle: Drucksache 23/2524