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Bramfeld: Angelegt, bezahlt – und dann vergessen? Zu­gewachsene etwa 4×8-Meter-Schneise am Osterbek sorgt für Rätsel

Am Rückhaltebecken Osterbek liegt seit rund zwei Jahren eine vorbereitete Fläche, die inzwischen fast vollständig zugewachsen ist. Auf den Bildern ist klar zu erkennen: Hier wurde eine rund 4 Meter breite und 8 Meter lange Schneise sorgfältig hergestellt – der Boden wurde planiert, Randsteine gesetzt, die Fläche sichtbar als eigenes Bauelement abgegrenzt.

Doch dann passierte: nichts mehr. Heute ist die Fläche kaum noch als solche erkennbar. Laub, Gras und Pflanzen haben sie inzwischen überwuchert. Anwohner fragen sich zu Recht: Warum legt man etwas an, investiert Zeit und Geld – und lässt es dann einfach verwildern?

Der Eindruck ist deutlich: Hier wurde ein Projekt begonnen, aber offenbar nicht weiterverfolgt und auch nicht gepflegt. Dabei kosten gerade solche vorbereiteten Flächen Geld – von der Planung über die Materialkosten bis zur Umsetzung durch städtische Mitarbeiter oder beauftragte Unternehmen.

Dass eine sorgfältig vorbereitete Fläche innerhalb so kurzer Zeit wieder zuwächst, zeigt vor allem eines: Niemand fühlt sich verantwortlich.

Die Fragen liegen auf der Hand:

  • Wofür wurde die Fläche ursprünglich angelegt?
  • Warum wurde sie nicht fertiggestellt?
  • Und warum wird etwas gebaut, das anschließend nicht einmal gepflegt oder genutzt wird?

Viele Bürgerinnen und Bürger reagieren mittlerweile mit Galgenhumor und meinen: „Ein Fall für Mario Barth – wo ist das Geld geblieben?“ Doch eigentlich ist es kein Spaß, sondern ein Hinweis darauf, dass Ressourcen offenbar ohne klaren Zweck eingesetzt wurden. In Zeiten knapper Kassen und großer Herausforderungen in den Stadtteilen wirkt das erst recht befremdlich.