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Bramfeld: Eine Idee, die man durchaus weiter beobachten sollte: Ampellösung für die Fabriciusstraße?

Die U5-Baustelle sorgt in der Fabriciusstraße seit Langem für erhebliche Einschränkungen. Die derzeitige Einbahnstraßenregelung bedeutet für Anwohner, Besucher und Gewerbetreibende teilweise große Umwege. Gerade für das Gewerbe vor Ort ist das problematisch. Kunden können die Geschäfte nicht mehr auf dem gewohnten direkten Weg erreichen.

Eine Betreiberin hat deshalb einen interessanten Vorschlag an die Polizei herangetragen: Könnte der Verkehr mithilfe einer Ampelanlage abwechselnd in beide Richtungen durch den Baustellenbereich geführt werden?

Die Verkehrsdirektion hat diese Möglichkeit bereits geprüft. Nach ihrer Einschätzung fehlen derzeit insbesondere ausreichende Aufstellflächen für wartende Fahrzeuge aus Richtung Innenstadt. Zusammen mit den notwendigen Sicherheitsräumen für die Großgeräte der U5-Baustelle könnten dadurch unsichere Verkehrssituationen entstehen. Deshalb hält die Polizei zunächst an der Einbahnstraßenregelung fest.

Damit ist die Idee aber noch nicht vollständig vom Tisch. Die Verkehrsdirektion hat die Anfrage an die U5-Projektgruppe weitergeleitet, damit dort noch einmal geprüft wird, ob es weitere Möglichkeiten gibt.

Das finde ich richtig. Die U5 ist ein wichtiges Projekt für Bramfeld und Steilshoop. Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt zwischen Bramfeld und City Nord laufen weiterhin, 2033 soll die U5 bis Bramfeld in Betrieb gehen.

Bis dahin müssen wir aber auch die Auswirkungen der jahrelangen Bauarbeiten auf Anwohner und die örtlichen Betriebe im Blick behalten. Wenn sich eine sichere Möglichkeit finden lässt, die Erreichbarkeit zu verbessern, sollte sie geprüft werden.

Die Ampellösung ist daher eine Idee, die man durchaus weiter beobachten sollte. Entscheidend ist nun, zu welchem Ergebnis die U5-Projektgruppe kommt.