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Bramfeld: Fuchswiese dicht – Anwohner müssen weite Umwege laufen, Ersatzweg weiter nur „in Prüfung“

Der Fußweg entlang der Fuchswiese in Bramfeld ist bereits seit geraumer Zeit gesperrt – mit spürbaren Folgen für die Anwohnerinnen und Anwohner. Sichere und direkte Wegeverbindungen sind weggefallen, stattdessen müssen teilweise erhebliche Umwege in Kauf genommen werden. Besonders betroffen sind Menschen zu Fuß, Eltern mit Kinderwagen, Seniorinnen und Senioren mit Rollator sowie Kinder auf dem Schulweg oder Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg zu den Haltestellen des ÖPNV.

Frühzeitig kam aus der Nachbarschaft ein konstruktiver Vorschlag: Für die Dauer der Bauarbeiten an der Hamburger Hochbahn AG-Linie U5 solle eine provisorische fußläufige Verbindung über einen vorhandenen Zuweg zwischen Heukoppel und Fuchswiese eingerichtet werden – auf städtischen Flächen der SAGA. Eine pragmatische Lösung, um die Belastungen zumindest abzumildern.

Doch obwohl die Sperrung längst Realität ist, befindet sich diese Option laut Senat weiterhin „in Prüfung“.

Viel Prüfung – wenig Ergebnis

Nach aktueller Auskunft befinden sich SAGA und Hochbahn in „konkreten Abstimmungen“ hinsichtlich einer temporären öffentlichen Wegeverbindung. Geprüft würden derzeit:

  • notwendige bauliche Anpassungen,
  • sicherheitstechnische Anforderungen,
  • Haftungsfragen sowie
  • Verkehrssicherungspflichten.

Der Abschluss einer finalen Vereinbarung sei bis Ende Februar 2026 geplant.

Doch die entscheidende Frage bleibt: Warum dauert die Prüfung so lange – während die Anwohner die Einschränkungen bereits täglich spüren?

Belastung für den Stadtteil

Gerade in einem dicht besiedelten Wohngebiet wie Bramfeld sind funktionierende Fußwege keine Nebensache. Sie sind elementare Infrastruktur. Wer nun gezwungen ist, weite Umwege zu gehen, erlebt ganz konkret, was es heißt, wenn Planungen und Abstimmungen länger dauern als die Geduld der Betroffenen.

Es geht nicht um ein Großprojekt – sondern um eine temporäre fußläufige Verbindung auf städtischen Flächen zwischen Heukoppel und Fuchswiese.

Klare Fragen – klare Antworten nötig

Offen bleibt weiterhin:

  • Welche konkreten Prüfergebnisse liegen bislang tatsächlich vor?
  • Welche Stellen – SAGA, Hochbahn, Bezirksamt – sind aktuell noch mit welchen Prüfschritten befasst?
  • Und vor allem: Bis wann fällt eine verbindliche Entscheidung?

Die Bürgerinnen und Bürger haben Anspruch auf Transparenz und Tempo. Wenn eine Sperrung sofort umgesetzt werden kann, dann muss auch eine Ersatzlösung zügig geprüft und entschieden werden.