Skip to content Skip to footer

Bramfeld: Hellbrookkamp bleibt Flickenteppich – Sanierung erst nach dem U5-Bau

Warum wurde die Heinrich-Helbing-Straße im vergangenen Herbst umfassend erneuert, während der direkt angrenzende Hellbrookkamp weiterhin von Schäden, Flickstellen und Unebenheiten geprägt ist? Diese Frage stellen sich Anwohner schon länger. Ich habe deshalb beim Senat nachgehakt.

Im Herbst 2025 erhielt die Heinrich-Helbing-Straße zwischen Elligersweg und der Bushaltestelle Maybachstraße eine neue Asphaltdecke. Der unmittelbar anschließende Hellbrookkamp zwischen Benzstraße und Heinrich-Helbing-Straße wurde dagegen nicht entsprechend saniert.

Die Begründung des Senats: Als die für das sogenannte Deckenprogramm maßgebliche Schadensmeldung erfolgte, befand sich der Hellbrookkamp noch nicht in einem so schlechten Zustand wie der anschließend sanierte Straßenabschnitt. Deshalb sei die damalige Entscheidung sachgerecht gewesen.

Für die Anwohner bedeutet das allerdings: Der heute deutlich sichtbare Flickenteppich bleibt zunächst bestehen. Nach Angaben des Bezirksamtes soll eine umfassende Sanierung erst nach Abschluss der U5-Baumaßnahmen erfolgen.

Ob es nicht wirtschaftlicher gewesen wäre, den angrenzenden Abschnitt während der ohnehin stattfindenden Straßenbauarbeiten gleich mit zu erneuern, beantwortet der Senat nicht. Auch zu möglichen Mehrkosten und zusätzlichen Verkehrsbeeinträchtigungen durch eine spätere, separate Sanierung macht er keine Angaben. Er verweist darauf, hypothetische Fragestellungen grundsätzlich nicht zu beantworten.

Damit bleibt der Hellbrookkamp vorerst, wie er ist – und die grundhafte Sanierung wird auf die Zeit nach den U5-Bauarbeiten verschoben.

Quelle: Schriftliche Kleine Anfrage, Drs. 23/4950

 

Helbingstraße Ri Nordwest
Helbingstraße Ri Südost
Hellbrookkamp Kreuzung Benzstraße
Hellbrookkamp Richtung Osten