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Bramfeld: Immer wieder Vandalismus an Fahrrädern am Campus Osterbek – Schäden unbedingt melden

Immer wieder melden sich Eltern sowie Schülerinnen und Schüler bei mir, weil Fahrräder auf dem Campus Osterbek beschädigt werden. Genannt werden unter anderem durchtrennte Bremsleitungen, verbogene Bauteile oder andere mutwillige Beschädigungen an abgestellten Fahrrädern.

Der Senat erklärt nun, dass dem Gymnasium Osterbek in den vergangenen zwei Jahren keine entsprechenden Vorfälle bekannt geworden seien. An der Stadtteilschule Osterbek habe es lediglich kleinere Vorfälle gegeben. Nach Angaben der Schulleitung des Gymnasiums habe die Sicherung der Fahrradabstellanlage durch ein Tor dazu beigetragen, Vandalismus zu verhindern.

Die zahlreichen Rückmeldungen von Eltern und Schülerinnen und Schülern zeigen jedoch, dass es offenbar weiterhin Probleme gibt. Dabei wird ein grundsätzliches Problem deutlich: Was nicht gemeldet wird, taucht bei den Behörden häufig auch nicht auf.

Deshalb mein Appell an alle Betroffenen: Wenn Fahrräder beschädigt werden, sollten die Vorfälle unbedingt der Schulleitung gemeldet und bei strafbaren Handlungen auch zur Anzeige gebracht werden. Nur wenn Vorfälle dokumentiert werden, entsteht ein realistisches Bild der Situation. Andernfalls wird regelmäßig argumentiert, es lägen keine Erkenntnisse vor und es bestehe kein Handlungsbedarf.

Der Senat weist selbst darauf hin, dass Vandalismus an Fahrrädern statistisch nicht gesondert erfasst wird. Eine Auswertung einzelner Schulen erfolgt ebenfalls nicht automatisch. Ohne konkrete Meldungen und Anzeigen bleiben viele Vorfälle daher unsichtbar.

Wer sein beschädigtes Fahrrad lediglich reparieren lässt, hilft sich zwar selbst, trägt aber ungewollt dazu bei, dass die Probleme offiziell nicht bekannt werden. Nur wenn Vorfälle konsequent gemeldet werden, können Schule, Polizei und Schulbau Hamburg prüfen, ob weitere Schutzmaßnahmen erforderlich sind.

Quelle: Bürgerschaftsdrucksache 23/4370