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Bramfeld: Neue Stadtteilschule am Turnierstieg: Planung bis 2031, Unterricht soll gesichert bleiben

Der anhaltende Bevölkerungszuwachs im Umfeld des Turnierstiegs führt zu einem steigenden Bedarf an schulischen Kapazitäten, insbesondere bei den weiterführenden Schulen. Vor diesem Hintergrund plant der Senat am Standort Turnierstieg 24 den Neubau einer Stadtteilschule, die perspektivisch gemeinsam mit dem benachbarten Gymnasium Osterbek betrieben werden soll. Der Schulentwicklungsplan sieht für diese Schulbauregion einen erheblichen Ausbau vor – zugleich ist der Standort bereits heute durch provisorische Unterbringungslösungen stark belastet.

Zentraler Kritikpunkt war die zeitliche Abfolge von Interimslösungen und Neubau. Der Senat stellt klar, dass die Planungsphase für die Baumaßnahmen in den Jahren 2026 und 2027 vorgesehen ist. Der eigentliche Baubeginn soll anschließend erfolgen, die Fertigstellung des gesamten Vorhabens ist derzeit für das Jahr 2031 geplant.

Die durchgehende Unterrichtsversorgung soll während der gesamten Bauzeit gewährleistet bleiben. Dafür werden zum einen die bestehenden Gebäude am Standort Osterbek genutzt, zum anderen mobile Klassenraumanlagen eingesetzt. Diese mobilen Klassenräume werden – wie bereits in der Drucksache 23/926 dargestellt – sukzessive bis spätestens 2028 bereitgestellt und können über diesen Zeitpunkt hinaus bis zur Fertigstellung der Neubauten genutzt werden.

Nach Darstellung des Senats ergibt sich somit kein Widerspruch zwischen der Nutzung der mobilen Klassenräume und dem geplanten Baubeginn im Jahr 2028. Vielmehr sollen die Interimslösungen so lange vorgehalten werden, wie es für einen reibungslosen Schulbetrieb erforderlich ist. Damit sieht der Senat trotz langer Bauzeiten die Unterrichtsversorgung am Turnierstieg und am Gymnasium Osterbek als gesichert an.