Ein Ortstermin der Lokalpolitik mit Anwohnern brachte den Beteiligten Erkenntnisse, die voraussichtlich am 05.05. im Ausschuss KUV in einen Antrag an die Verwaltung übersetzt werden. Beim Ortstermin waren vier CDU-Vertreter vor Ort: Benjamin Welling, Ralf Niemeyer, Nicolai Timpner und Mathias Rahn. Sie setzen sich für eine Lösung des Problems ein.
Im kleinen Wäldchen beim Stühm-Süd in Bramfeld-Nord treten seit Jahren Konflikte zwischen Hundehaltern, Familien mit Kindern, Radfahrern und Joggern auf. Hundehalter, deren Hunde eine Gehorsamsprüfung bestanden haben, dürfen ihre Hunde in den beschilderten Hundeauslaufzonen unangeleint herumtollen lassen. Problem: Die Hundeauslaufzone grenzt an einen Spielplatz, auf denen auch oft Hunde herumlaufen. Auch auf dem Weg um den Spielplatz herum werden unangeleinte Hunde beobachtet, auch wenn die Benutzung dieses Weges für Hunde nur angeleint erlaubt ist. Bei sich bewegenen Kindern sind unangeleinte Hunde ein Sicherheitsrisiko.
Zugleich wird die Hundeauslaufzone auch zum Spazierengehen, Radfahren und Joggen genutzt – nicht alle Personen nehmen dabei ausreichend Rücksicht auf ihre Mitmenschen und die Hunde.
Spaziergänger mit Hunden berichten zudem, dass ihre Hunde teilweise die Notdurft von Kindern fressen, was wieder einmal auf die Notwendigkeit eines flächendeckenden Netzes von öffentlichen Toiletten (und Wasserspendern) hinweist.
Es bietet sich daher oft an, Hundeauslaufzonen einzuzäunen. So entstehen weniger Konflikte. Diese Hundeauslaufzone ist jedoch zu groß, um sie einzuzäunen und wird auch von anderen Nutzergruppen benutzt. Das Spazierengehen ohne Hund oder die Abkürzung durch den Wald kann und will man den Leuten natürlich nicht verbieten.
Nachdem eine Eingabe im Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne im März von Anwohnern vorgetragen wurde und vom Ausschuss diskutiert wurde, ist sie an den zuständigen Ausschuss KUV (Klima, Umwelt, Verbraucherschutz) weitergeleitet worden. Ein Antrag der CDU zur Umzäunung wurde in der Regionalausschuss-Sitzung nicht zugelassen, da er der Koalition zu spontan eingereicht wurde. Ein früherer Antrag der CDU-Fraktion (Februar 2024) wurde damals von der Ampel-Koalition abgelehnt.
Beim Ortstermin waren sich nach Ansicht der CDU-Vertreter die Beteiligten einig, dass eine Umzäunung des Spielplatzes sowie eine weitere, deutlichere Beschilderung Abhilfe des Problems der Sicherheit der Kinder auf dem Spielplatz schaffen könnten. Eine Umzäunung eines Spielplatzes ist grundsätzlich ein Streitthema, aber nicht unüblich und in diesem Fall die beste Möglichkeit. Eine deutlichere Beschilderung könnte Streitparteien bei Überschreitung des Gesetzes dabei helfen, ihr Recht bei der Polizei einzufordern.
Nächste Sitzung des Ausschuss KUV: 05.05.2026, voraussichtlich im Bürgersaal Wandsbek, Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg, um 18 Uhr – in der Bürgerfragestunde am Anfang und Ende der Sitzung haben Bürger Rederecht (ohne Anmeldung). Schauen Sie jedoch vorher, ob das Thema auf der Tagesordnung steht: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/si018_a.asp?GRA=1000021



