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Bramfeld: Seniorentreff Herthastraße: Wer steckt dahinter – und welche Zukunft hat die Einrichtung?

Der Seniorentreff in der Herthastraße 20a ist eine wichtige soziale Anlaufstelle im Herzen von Bramfeld. Viele ältere Menschen nutzen die Räumlichkeiten für Begegnung, Austausch und Aktivitäten. Eine aktuelle Anfrage bringt nun Klarheit darüber, wem der Treff gehört, wer ihn betreibt und wie es um mögliche zusätzliche Angebote steht.

Eigentümer ist die Stadt – Betreiber die Caritas

Die Immobilie, das Flurstück 9617 (Grundbuch Bramfeld Blatt 6626), gehört der Freien und Hansestadt Hamburg. Pächter und damit verantwortlicher Betreiber ist der Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V.. Die Caritas organisiert den laufenden Betrieb und bietet regelmäßig Aktivitäten für Seniorinnen und Senioren an.

Öffnungszeiten: Nur an vier Tagen – jeweils nachmittags

Der Treff hat aktuell an folgenden Tagen geöffnet:

  • Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.

Zudem werden nach Bedarf weitere Aktivitäten außerhalb dieser festen Zeiten angeboten. Für viele ältere Menschen sind diese Angebote wichtig, gleichzeitig bleibt offen, ob die eingeschränkten Öffnungszeiten dem Bedarf der Bevölkerung gerecht werden.

Wer vermietet die Räume?

Für Anfragen zur Vermietung ist nicht die Caritas, sondern das Bezirksamt Wandsbek zuständig – konkret die Fachämter Interner Service und Sozialraummanagement, jeweils in Abstimmung mit dem Mieter. Für Vereine, Initiativen oder private Nutzer schafft dies eine klar geregelte, aber durchaus komplexe Zuständigkeit.

Zusätzliche Angebote möglich – aber noch ohne Konzept

Spannend ist die Antwort auf die Frage, ob weitere Akteure oder Angebote im Seniorentreff untergebracht werden könnten. Das Bezirksamt bestätigt grundsätzlich: Ja, das ist möglich. Die Einrichtung umfasst rund 143 Quadratmeter mit zwei Gemeinschaftsräumen – genug Fläche, um zusätzliche soziale, kulturelle oder quartiersbezogene Angebote unterzubringen. Ob das Bezirksamt oder die Caritas dies aktiv verfolgt, bleibt jedoch offen.

Fazit: Viel Potenzial, aber ungenutzte Möglichkeiten

Der Seniorentreff Herthastraße ist ein wichtiger Ort für ältere Menschen in Bramfeld. Die aktuellen Strukturen sind klar – doch die Einrichtung könnte deutlich stärker genutzt werden. Auch Öffnungszeiten, Angebotstiefe und Kooperationen mit weiteren Akteuren ließen sich ausbauen.

Hier braucht es jetzt Initiative: vom Bezirksamt, von der Caritas – und gerne auch aus der Nachbarschaft. Denn die Nachfrage nach wohnortnahen Begegnungsorten steigt, und der Seniorentreff bietet das räumliche Potenzial, um mehr Menschen im Quartier zu erreichen.