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Bramfeld: Weg am Bramfelder Dorfplatz bleibt für viele Menschen ein Hindernis

Wer vom Schweinske in Richtung Schule und Bramfelder Dorfplatz unterwegs ist, kennt den Weg: Für viele Menschen ist sie praktisch. Für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren oder Eltern mit Kinderwagen stellt sie jedoch ein großes Problem dar.

Treppe statt barrierefreier Zugang

Der Zugang ist ausschließlich über Treppen möglich. Zwar wurde ein Holzbrett installiert, damit Fahrradfahrer ihre Räder einfacher schieben können. Für mobilitätseingeschränkte Menschen hilft dies allerdings nicht weiter.

Gerade vor dem Hintergrund der langjährigen Baustellensituation rund um die U5 stellt sich die Frage, wie Menschen mit eingeschränkter Mobilität diesen Bereich künftig erreichen sollen. Die aktuellen Einschränkungen werden voraussichtlich noch mehrere Jahre bestehen bleiben.

Wurde eine Rampe geprüft?

Ich habe das Thema bei den zuständigen Verkehrsplanern angesprochen und nachgefragt, ob eine barrierefreie Lösung möglich wäre.

Die Antwort fällt leider ernüchternd aus: Eine entsprechende Prüfung hat bereits stattgefunden. Aufgrund des Höhenunterschieds müsste eine barrierefreie Rampe inklusive des vorgeschriebenen Zwischenpodests mehr als 25 Meter lang sein.

Nach Einschätzung der Fachleute lassen die örtlichen Platzverhältnisse eine solche Rampe nicht zu. Eine barrierefreie Rampe kann daher an dieser Stelle nicht realisiert werden.

Problem bleibt bestehen

Auch wenn die technische Begründung nachvollziehbar ist, bleibt die Situation für die Betroffenen unbefriedigend. Wer auf einen Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen angewiesen ist, kann die Unterführung weiterhin nicht selbstständig nutzen und muss längere Umwege in Kauf nehmen.

Die Frage wird daher bleiben, ob es alternative Lösungen geben kann, um die Erreichbarkeit des Bereichs während der langen Bauzeit zu verbessern. Denn Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern Voraussetzung dafür, dass alle Menschen am öffentlichen Leben teilnehmen können.