Das Problem wiederholt sich praktisch jedes Jahr: Entlang der Bramfelder Chaussee breitet sich der Bewuchs immer weiter aus. Besonders problematisch ist das auf dem Radweg. Teilweise wächst das Unkraut so weit in die Verkehrsfläche hinein, dass der ohnehin begrenzte Platz für Radfahrer zusätzlich eingeschränkt wird.
Und jedes Jahr beginnt das gleiche Spiel: Ich muss wieder nachfragen und mit einer Schriftlichen Kleinen Anfrage auf den Zustand aufmerksam machen, damit etwas passiert. Eine dauerhafte Lösung sieht anders aus.
Deshalb ist die derzeit laufende Prüfung der Stadtreinigung Hamburg besonders wichtig. Untersucht wird, ob der rund zwei Kilometer lange Abschnitt der Bramfelder Chaussee zwischen Hausnummer 1 und der Steilshooper Allee zum 1. April 2027 in das Wegereinigungsverzeichnis aufgenommen werden kann. Dabei sollen unter anderem Ausbauzustand, Verkehrsaufkommen und Verschmutzungsgrad bewertet werden.
Auf meine erneute Nachfrage teilt der Senat mit: Die Prüfung läuft noch und soll im vierten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Zu Zwischenergebnissen äußert er sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht.
Eine dauerhafte Regelung ist dringend notwendig. Es kann nicht sein, dass erst jedes Jahr erneut politischer Druck entstehen muss, bevor der Bewuchs zurückgeschnitten und der Radweg wieder vernünftig nutzbar wird.
Ich hoffe deshalb, dass die Prüfung endlich zu einer dauerhaften Lösung führt und der Abschnitt künftig regelmäßig gepflegt wird – ohne dass dafür jedes Jahr erneut eine Schriftliche Kleine Anfrage notwendig ist.
Quelle: Schriftliche Kleine Anfrage, Drs. 23/4950

