Der Müllplatz direkt neben dem Campus Steilshoop wird regelmäßig Opfer von Brandanschlägen. Immer wieder brennen hier Mülltonnen – mit all den bekannten Gefahren: Sachschäden, erhebliche Kosten für die Allgemeinheit und vor allem ein reales Risiko für Menschen und Gebäude in der Umgebung.
Die Gründe liegen auf der Hand. Der Müllplatz ist schlecht einsehbar, abgelegen und nachts praktisch verwaist. Wer hier zündelt, tut das oft unbeobachtet. Doch genau deshalb darf man diesen Zustand nicht einfach hinnehmen. Wenn ein Ort immer wieder brennt, dann ist das kein Zufall mehr, sondern ein strukturelles Problem – und dafür tragen Schule und Stadt gemeinsam Verantwortung.
Es kann nicht sein, dass man jedes Mal neue Mülltonnen aufstellt, Schäden beseitigt und dann wieder abwartet, bis es erneut passiert. Wer regelmäßig Brände erlebt, muss endlich konsequent handeln: Der Müllbereich muss gesichert werden. Dazu gehören aus meiner Sicht ein festes Gebäude, eine bessere bauliche Abschirmung und auch der Einsatz von Kameratechnik. Prävention ist hier deutlich günstiger und sinnvoller als ständiges Reparieren nach dem nächsten Brand.
Genau das haben wir jetzt eingefordert. Der Senat hat zugesichert, dass an einer Lösung gearbeitet wird. Das ist ein wichtiges Signal – aber entscheidend ist, dass diesen Worten nun auch Taten folgen. Ich hoffe sehr, dass es bald losgeht und der Müllplatz endlich so gesichert wird, dass diese Brandserie ein Ende hat.
Denn eines ist klar: Diese Zustände darf man nicht einfach hinnehmen. Weder für die Schule, noch für den Stadtteil Steilshoop und schon gar nicht für die Sicherheit vor Ort.


