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CDU will Vereine von GEMA-Gebühren entlasten

Ob Sportfest, Sommerfest oder Konzert – viele ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen in Hamburg sind auf Musik angewiesen. Gleichzeitig stellen die anfallenden GEMA-Gebühren für viele Vereine eine zusätzliche finanzielle und bürokratische Belastung dar. Mit einem Antrag in der Hamburgischen Bürgerschaft setzt sich die CDU-Fraktion deshalb dafür ein, gemeinnützige Vereine künftig spürbar zu entlasten.

Konkret fordert die CDU, dass der Senat einen Pauschalvertrag mit der GEMA abschließt. Nach dem Vorbild mehrerer Bundesländer sollen die Gebühren für bis zu vier eintrittsfreie Vereinsveranstaltungen pro Jahr übernommen werden. Zudem soll das Verfahren möglichst einfach, digital und unbürokratisch ausgestaltet werden.

Andere Länder sind diesen Schritt bereits gegangen. Bayern, Hessen, Niedersachsen, Thüringen, das Saarland und Nordrhein-Westfalen haben Vereinbarungen mit der GEMA getroffen, um Vereine und ehrenamtliche Organisationen finanziell zu entlasten und bürokratische Hürden abzubauen.

Nach Auffassung der CDU sollte Hamburg diesem Beispiel folgen. Ehrenamtliche engagieren sich täglich in Sportvereinen, Kulturinitiativen, Freiwilligen Feuerwehren, Kirchengemeinden und vielen weiteren Organisationen. Sie organisieren Veranstaltungen, fördern den Zusammenhalt in den Stadtteilen und leisten einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Leben. Dieses Engagement verdiene nicht nur Anerkennung, sondern auch konkrete Unterstützung.

Mit dem vorgeschlagenen Modell will die CDU die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt verbessern und Vereine finanziell entlasten. Ziel ist es, dass sich Ehrenamtliche wieder stärker auf die Organisation ihrer Veranstaltungen und ihr Engagement für die Gemeinschaft konzentrieren können – statt auf zusätzliche Gebühren und Verwaltungsaufwand.