Skip to content Skip to footer

Debatte um Klimapolitik: AfD will zurück in die Vergangenheit – ich habe klar widersprochen

In der Hamburgischen Bürgerschaft hat die AfD gefordert, die Klimapolitik um „180 Grad“ zu drehen. Begründet wurde dies unter anderem mit angeblichen wissenschaftlichen Studien, die nach Auffassung der AfD belegen sollen, dass der Klimawandel überbewertet werde. Dabei wurden Studien und Aussagen von Wissenschaftlern aus meiner Sicht jedoch offensichtlich falsch ausgelegt oder verkürzt dargestellt. Selbst Wissenschaftler, die einzelne Maßnahmen kritisch sehen, bestreiten den menschengemachten Klimawandel nicht.

Für mich ist klar: Wer eine komplette Kehrtwende in der Klimapolitik fordert, der meint am Ende weniger erneuerbare Energien, keine weiteren Photovoltaikanlagen und ein Festhalten an alten fossilen Strukturen wie Kohlekraftwerken. Das wäre keine Politik für die Zukunft, sondern ein Rückschritt in vergangene Jahrzehnte.

Ich habe in der Debatte deutlich gemacht, dass Klimaschutz nur funktionieren kann, wenn alle Menschen mitgenommen werden. Gerade Stadtteile wie Steilshoop dürfen nicht abgehängt werden. Klimapolitik muss sozial gedacht werden. Menschen müssen die Möglichkeit haben, selbst mitzumachen und auch von Veränderungen zu profitieren – statt nur neue Belastungen zu spüren.

Es bringt nichts, Ängste zu schüren oder wissenschaftliche Erkenntnisse grundsätzlich infrage zu stellen. Gleichzeitig darf Klimapolitik aber auch nicht belehrend oder realitätsfern sein. Entscheidend ist eine Politik mit Augenmaß, die Ökologie, soziale Fragen und wirtschaftliche Vernunft miteinander verbindet.

Auch der NDR hat meine Rede und die Debatte im Hamburg Journal aufgegriffen.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/klimadebatte-in-der-buergerschaft,hamj-10956.html