Eishockey in Hamburg – Hamburg Crocodiles müssen noch länger auf neue Halle warten – Machbarkeitsstudie noch nicht beauftragt

Auf Nachfrage beim Senat wurde mittgeteilt, dass noch immer keine Machbarkeitsstudie beauftragt wurde, sondern lediglich Potentialbetrachtungen auf Basis der bestehenden Infrastruktur angestellt wurden, die noch nicht einmal abgeschlossen sind. Ein Trauerspiel. Um auf Bundesliganiveau spielen zu können, ist das Eisland Farmsen mit seinen 2.300 Stehplätzen nicht mehr zeitgemäß. Es braucht eine neue Halle mit einer Kapazität für bis zu 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, einer Spielfläche sowie einer zusätzlichen Trainingsfläche zur Jugend- und Nachwuchsförderung. Und das nicht irgendwo in der Stadt, sondern möglichst bei uns im Nord-Osten, dort, wo auch die Fans der Crocodiles wohnen.

Hamburg braucht eine neue Eissporthalle, die vorhandenen Kapazitäten reichen bei Weitem nicht aus. Zumal die Crocodiles Hamburg eine größere sowie moderne Spielstätte benötigen, um den Eishockeysport eine Perspektive zu bieten. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat bereits mehrfach auf die Problematik aufmerksam gemacht und in einem Bürgerschaftsantrag im April (vgl. Drs. 22/4089) die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie zum Bau einer neuen Eissporthalle gefordert. Dieser Antrag wurde von Rot-Grün abgelehnt.

 

Nun scheint jedoch Bewegung in die Sache zu kommen. So ist anscheinend eine eigene Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden. Dies verwundert, da sich der rot-grüne Senat bis vor kurzem noch nicht mit einer Machbarkeitsstudie befasst haben will (vgl. Drs 22/4165).

 

Ich habe mit meinen beiden Kollegen Ralf Niedmers und Dennis Thering beim Senat nachgefragt (Drs. 22/5741). In der Antwort auf unsere Anfrage heißt es, die fachlich zuständigen Behörden und das Bezirksamt Wandsbek haben keine Machbarkeitsstudie zum Bau einer neuen Eissporthalle im Sinne der Fragestellung beauftragt. Auf Basis von Erörterungen zwischen dem Bezirksamt Wandsbek, der für Sport zuständigen Behörde und der Finanzbehörde mit Bäderland Hamburg werden Potentialbetrachtungen auf Basis der bestehenden Infrastruktur angestellt. Die Überlegungen sind nicht abgeschlossen.

 

Offensichtlich hat man den Bedarf erkannt, es jedoch versäumt, aktiv zu werden und zumindest eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen. Ein Trauerspiel. Der Senat muss dafür Rechnung tragen, dass Hamburg und die Crocodiles eine neue Sportstätte bekommen, die modernen Ansprüchen genügt.

 

Um auf Bundesliganiveau spielen zu können, ist Eisland Farmsen mit seinen 2.300 Stehplätzen nicht mehr zeitgemäß. Es braucht eine neue Halle mit einer Kapazität für bis zu 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, einer Spielfläche sowie einer zusätzlichen Trainingsfläche zur Jugend- und Nachwuchsförderung. Und das nicht irgendwo in der Stadt, sondern möglichst bei uns im Nord-Osten, dort, wo auch die Fans der Crocodiles wohnen.

 

Wenn der Senat es ernst meint und aus Hamburg eine Active-City machen möchte, sollte man zeitnah aktiv werden.

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Kommentare: 1
  • #1

    Marco (Mittwoch, 10 November 2021 13:26)

    Es sollte doch möglich sein in einer Modernen Stadt eine Moderne Eishalle zu Bauen, wo denn auch noch Eishockey auf hohen Niveau gespielt werden!!!!! Aber das ist leider in Deutschland so, solche Sachen dauern soooooooo lange! Schade für Hamburg!