Die Planungen zur historischen Aufarbeitung und Erinnerungskultur auf dem Gelände des ehemaligen Versorgungsheims beziehungsweise Pflegezentrums Farmsen befinden sich weiterhin in einem frühen, aber fortschreitenden Stadium.
Nach Angaben des Senats wurden für ein geplantes Erinnerungszeichen am historischen Standort mehrere Gestaltungsbüros sowie Künstlerinnen und Künstler gebeten, konkrete Vorschläge einzureichen. Die eingegangenen Entwürfe werden derzeit geprüft und diskutiert. Auf dieser Grundlage soll eine Entscheidung über die weitere Umsetzung und eine mögliche Beauftragung getroffen werden.
Im weiteren Verlauf der Planungen soll der Fokus verstärkt auf die konzeptionelle Ausgestaltung eines Gedenkortes gelegt werden. Dabei steht insbesondere der Wasserturm als prägendes historisches Bauwerk im Mittelpunkt der Überlegungen. Dieser soll eine zentrale Rolle bei der zukünftigen Erinnerungskultur auf dem Gelände einnehmen.
Weitere konkrete Maßnahmen, etwa zur Ausgestaltung von Informationsangeboten oder zur Nutzung weiterer historischer Gebäude, sind derzeit noch nicht benannt. Die Planungen befinden sich weiterhin in der Abstimmungsphase.
Quelle: Drucksache 23-03403

