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Erste amtliche Hitzewarnung des Sommers: Hamburg bereitet sich auf hohe Temperaturen vor

Für Freitag, den 19. Juni 2026, hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) die erste amtliche Hitzewarnung dieses Sommers für Hamburg herausgegeben. Die Stadt ruft die Bevölkerung dazu auf, sich auf die hohen Temperaturen einzustellen und insbesondere gefährdete Personen im Blick zu behalten.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörden können anhaltende Hitzeperioden erhebliche Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit haben. Besonders betroffen sind Kinder, Schwangere, ältere Menschen, wohnungslose Personen sowie Menschen mit Vorerkrankungen. Bereits einzelne sehr heiße Tage können den Kreislauf belasten, insbesondere wenn die Temperaturen auch nachts nicht ausreichend absinken.

Die Stadt empfiehlt daher, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, körperliche Anstrengungen während der heißesten Tagesstunden zu vermeiden und möglichst schattige oder kühle Orte aufzusuchen. Auch auf einen konsequenten Sonnenschutz sollte geachtet werden. Besonders Kinder benötigen nach Angaben der Behörden einen wirksamen Schutz vor UV-Strahlung. Säuglinge und Kleinkinder sollten möglichst keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.

Darüber hinaus appelliert die Stadt an die Bevölkerung, auf Mitmenschen zu achten und insbesondere ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Personen zu unterstützen. Eindringlich gewarnt wird außerdem davor, Kinder, ältere Menschen oder Haustiere bei sommerlichen Temperaturen in geparkten Fahrzeugen zurückzulassen.

Kampagne informiert über Hitzeschutz

Begleitend zur Hitzewarnung läuft auch in diesem Jahr die Hamburger Informationskampagne „Bei Hitze gelten eben andere Regeln“. Mit Plakaten, digitalen Anzeigen sowie Beiträgen in sozialen Medien informiert die Stadt über die gesundheitlichen Risiken hoher Temperaturen und gibt praktische Hinweise für den Alltag.

Die Kampagne richtet sich unter anderem an ältere Menschen, Familien mit Kindern, Schwangere, Sporttreibende sowie Personen, die im Freien arbeiten. Im Mittelpunkt stehen Empfehlungen wie ausreichendes Trinken, der Aufenthalt im Schatten und der Verzicht auf körperliche Belastungen während der Mittagsstunden.

Digitale Karte zeigt kühle Orte in der Stadt

Wer an heißen Tagen gezielt nach Abkühlungsmöglichkeiten sucht, kann auf das städtische Angebot der „Karte Kühler Orte“ zurückgreifen. Das digitale Verzeichnis enthält Grünanlagen, schattige Aufenthaltsorte, öffentliche Gebäude mit angenehmen Temperaturen, Bademöglichkeiten sowie Trinkwasserstellen und sogenannte Refill-Stationen im gesamten Stadtgebiet.

Zusätzlich bietet die Stadt auch in diesem Sommer wieder einen kostenlosen telefonischen Informationsservice an. Unter der Telefonnummer 040 115 erhalten Bürgerinnen und Bürger montags bis freitags zwischen 7 und 19 Uhr allgemeine Hinweise zum Umgang mit Hitze und zu gesundheitlichen Schutzmaßnahmen.

Mit Blick auf die bevorstehenden heißen Tage raten Experten vor allem zu Vorsicht und Eigenverantwortung. Wer Warnhinweise beachtet, ausreichend trinkt und direkte Sonneneinstrahlung meidet, kann gesundheitliche Risiken deutlich reduzieren.