Skip to content Skip to footer

Farmsen-Berne: Neubau der Berufsschule 19: Kosten explodieren um 23 Millionen Euro – Fertigstellung zwei Jahre später!

Der Hamburger Senat hat es erneut geschafft, ein wichtiges Bildungsprojekt gründlich gegen die Wand zu fahren. Der geplante Neubau der Berufsschule 19 (BS 19), ursprünglich mit einem Kostenrahmen von 39,8 Millionen Euro und einem Fertigstellungstermin Ende 2027, wird jetzt nicht nur deutlich teurer, sondern auch massiv verspätet realisiert. Aktuell rechnet man mit Kosten von rund 63 Millionen Euro und einer Fertigstellung erst im Jahr 2029 – vier Jahre später als ursprünglich angekündigt.

Was noch 2023 als klar getaktetes Projekt verkauft wurde, ist heute ein Musterbeispiel für das strukturelle Versagen rot-grüner Bildungspolitik in Hamburg. Und anstatt offen über die Gründe für die Verzögerungen und Kostensteigerungen zu informieren, reagiert der Senat auf kritische Nachfragen inzwischen pampig und ausweichend.

Hintergrund:

Geplant war, die marode Berufsschule 19 abzureißen und auf dem Gelände der Erich-Kästner-Schule im Süden des Sportplatzes neu zu errichten. Baubeginn sollte im zweiten Quartal 2025, die Fertigstellung Ende 2027 erfolgen – zu einem fair kalkulierten Preis von knapp 40 Millionen Euro.

Doch schon mit der Drucksache 22/17445 offenbarte sich ein Desaster:

  • Neuer Baustart: 2026

  • Neue Fertigstellung: 2028

  • Neue Kosten: 59 Millionen Euro

Doch das war noch nicht das Ende. Inzwischen ist laut aktueller Antwort des Senats von einem Baustart erst im Jahr 2027 und einer Fertigstellung erst 2029 die Rede – bei einem nochmals erhöhten Kostenrahmen von rund 63 Millionen Euro.

Was ist hier schiefgelaufen?

  • Massive Kostensteigerung von fast 60 Prozent

  • Mehrjährige Verzögerung des Schulbaus

  • Mangelnde Kommunikation und fehlende Transparenz seitens des Senats

  • Keine Entschuldigung oder Einsicht gegenüber den betroffenen Schülern, Lehrkräften und Eltern

Es ist schlichtweg inakzeptabel, dass ein so zentrales Infrastrukturprojekt für unsere junge Generation in diesem Tempo und mit dieser Nachlässigkeit behandelt wird. Hamburg braucht moderne Bildungseinrichtungen – nicht weitere Baustellen mit offenem Ende und aus dem Ruder laufenden Budgets.

Fazit:

Der Neubau der BS 19 steht sinnbildlich für das, was in Hamburgs Bildungs- und Baupolitik schiefläuft: fehlende Verlässlichkeit, überforderte Verwaltung, keine Kontrolle über Kosten und Zeitpläne. Wir als CDU fordern deshalb:

  • Eine lückenlose Aufklärung der Projektentwicklung

  • Einen realistischen und verbindlichen Zeitplan

  • Ein Krisenmanagement, das diesen Begriff auch verdient

Hamburgs Schülerinnen und Schüler haben mehr verdient als jahrelange Verzögerungen und pampige Antworten.

– Drucksache 23/612 –