Der SC Condor von 1956 e.V. entwickelt sich stetig weiter und gehört längst nicht mehr zu den kleinen Vereinen in unserer Region. Mit inzwischen rund 2.000 Mitgliedern und einer ständig steigenden Zahl an Mannschaften stellt sich der Verein zunehmend professioneller auf.
Im Gespräch mit dem Vorstand wurde deutlich: Die Nachfrage nach Sportangeboten ist enorm. Wie bei vielen Vereinen fehlt es jedoch an Trainern – mit der Folge, dass zahlreiche Kinder und Jugendliche auf Wartelisten landen. Doch der Verein setzt bewusst nicht mehr auf pures Wachstum in der Masse, sondern auf Qualität. Trainerinnen und Trainer werden gezielt geschult, um die sportliche Entwicklung auf ein noch höheres Niveau zu heben.
Gleichzeitig versteht sich der SC Condor in der Verantwortung, Jugendlichen Perspektiven zu bieten: Statt stundenlang zu Hause vor der Konsole zu sitzen, sollen sie auf dem Platz Bewegung, Teamgeist und Gemeinschaft erleben.
Ein weiteres großes Thema ist die Infrastruktur. Die bestehenden Umkleidekabinen sind dem Andrang schon lange nicht mehr gewachsen. Wie auf dem Bild deutlich wird, ist das Gebäude inzwischen zu klein geworden. Daher plant der Verein, die Kapazitäten zu erweitern – konkret soll eine zusätzliche Etage aufgestockt werden, um den vielen Sportlerinnen und Sportlern künftig bessere Bedingungen bieten zu können.
Der SC Condor zeigt eindrucksvoll, wie wichtig die Vereinsarbeit für den Stadtteil ist – jetzt braucht er die richtigen Rahmenbedingungen, um diesen Weg fortsetzen zu können.


