Nach einer aktuellen Senatsauskunft vom 5. November 2025 leben in mehreren Hamburger Stadtteilen Tiere, die unter das Gefahrtiergesetz fallen – also Arten, deren Haltung nur mit einer speziellen Genehmigung erlaubt ist.
Auch Bramfeld ist davon betroffen: Zwei Halterinnen bzw. Halter besitzen hier insgesamt 25 Giftschlangen. Eine Person hält 24 Exemplare, eine weitere eine einzelne Giftschlange.
Zum Vergleich:
- In Rahlstedt sind sogar zwei Halter mit zusammen über 100 Giftschlangen gemeldet.
- In Stellingen leben 5 Giftschlangen und 3 Echsen,
- in Heimfeld wird eine Spinne dieser Kategorie gehalten.
- In Hummelsbüttel sind es 29 Giftschlangen.
Die Zahlen zeigen: Auch in Wohngebieten wie Bramfeld gibt es genehmigungspflichtige, teils hochgiftige Tiere. Die Haltung ist nur unter strengen Sicherheitsvorgaben und regelmäßiger Kontrolle erlaubt. Gerade bei den Giftschlangen mahnen Fachleute, dass die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen und eine gute Nachbarschaftsinformation entscheidend sind – denn bei einem Zwischenfall kann Lebensgefahr bestehen.
Auch wenn die Haltung rechtlich erlaubt ist, zeigt der Blick in die Statistik, dass selbst in ruhigen Stadtteilen wie Bramfeld exotische und gefährliche Tiere leben – ein Thema, das immer wieder für Diskussionen sorgt.
Quelle: Drucksache 23-01980

